Alarmstufe Rot bei Carl Zeiss Meditec – das läuft schief!

Gewinncrash, Prognose-Stopp, Aktienkurs im Sinkflug: Carl Zeiss Meditec schockt Anleger und sorgt für wachsende Zweifel am Geschäftsmodell.

Auf einen Blick:
  • Operativer Gewinn bricht im Quartal massiv ein
  • Management kassiert die Jahresprognose komplett
  • China und USA bremsen Nachfrage spürbar aus
  • Neue Strategie frühestens im Mai erwartet

Bei Carl Zeiss Meditec brennt es lichterloh. Der Medizintechnikkonzern startet schwach in das neue Geschäftsjahr und schockt den Markt mit drastisch schlechteren Zahlen. Der Gewinn bricht ein, die Prognose fliegt über Bord und der Aktienkurs rutscht immer tiefer. Anleger fragen sich, ob es sich nur um einen Ausrutscher handelt oder ob das Geschäftsmodell ernsthaft unter Druck gerät.

Im ersten Quartal sinken die Erlöse spürbar. Viel härter trifft das Unternehmen aber der Absturz beim operativen Ergebnis. Das EBITA fällt auf ein Bruchteil des Vorjahreswertes. Diese Entwicklung zwingt den Vorstand zum Handeln. Die bisherigen Ziele für Umsatz und Marge gelten nicht mehr. Damit fehlt Investoren vorerst jede Orientierung.

Carl Zeiss Meditec: Aktie verliert massiv!

An der Börse zeigt sich die Nervosität deutlich. Die Carl-Zeiss-Meditec-Aktie verliert massiv an Wert und nähert sich dem 52-Wochen-Tief.

Von ihrem im September 2021 erreichten Rekordhoch ist die Aktie von Carl Zeiss Meditec über 85 Prozent entfernt. Der Vertrauensverlust sitzt tief.

Carl Zeiss Meditec Aktie Chart

Carl Zeiss Meditec: US-Markt schwächelt

Die Ursachen liegen vor allem im Ausland. In den USA zögern Kliniken mit Investitionen. Politische Spannungen und Unsicherheit bremsen das Geschäft. Noch gravierender wirkt der Gegenwind aus China. Dort verzichtet Carl Zeiss Meditec auf ein Ausschreibungsverfahren und verliert Umsätze bei wichtigen Produkten. Zusätzlich verschieben sich Behandlungen, was die Nachfrage weiter drückt. Experten warnen vor weiterem Preisdruck durch neue nationale Ausschreibungen.

Für Anleger beginnt nun das Warten

Am 12. Februar will Carl Zeiss Meditec detaillierte Zahlen vorlegen. Wirklich entscheidend wird jedoch der Mai. Dann soll das Management eine neue Prognose liefern und mögliche Sparmaßnahmen auf den Tisch legen. Bis dahin bleibt die Lage angespannt.

Wer investiert ist, braucht starke Nerven. Von einem Kauf bzw. Nachkauf ist dagegen dringend abzuraten.

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