Alarm bei PayPal: Analysten ziehen die Reißleine

Abstufungen, Kurszielkürzungen und neue Zweifel setzen PayPal massiv unter Druck. Die Sache ist klar: Ein Turnaround wird immer unwahrscheinlicher.

Auf einen Blick:
  • Mehrere Analysten senken Kursziele deutlich
  • Rothschild Redburn stuft PayPal auf Verkaufen
  • Branded Checkout wächst langsamer als erhofft
  • Wettbewerb durch Wallets und KI nimmt zu

PayPal steckt mitten im Sturm. Schon wieder. Mehrere große Banken senken ihre Erwartungen, Analysten kippen ihre Einschätzungen, die Aktie rutscht Richtung Jahrestief. Die Nerven der Anleger liegen blank.

PayPal: Analysten senken Kursziele

Den stärksten Dämpfer liefert Rothschild Redburn. Die Experten stufen PayPal von „Neutral“ auf „Verkaufen“ herab und kürzen das Kursziel brutal auf 50 Dollar. Das liegt unter dem aktuellen Kurs von rund 55 Dollar.

Die Begründung wiegt schwer: PayPal droht im digitalen Zahlungsverkehr den Anschluss zu verlieren. Neue Bezahlformen, Wallets und KI-gestützter Handel verschärfen den Wettbewerb. Anbieter wie Apple Pay, Google Pay, Shop Pay oder BNPL-Lösungen greifen nach dem entscheidenden Kundenkontakt. PayPal steht dabei immer häufiger am Rand.

PayPal Aktie Chart

Auch Morgan Stanley gießt Öl ins Feuer. Das Haus bleibt bei „Underweight“ und senkt ebenfalls das Kursziel. Besonders problematisch erscheint das schwache Wachstum beim Kernprodukt Branded Checkout.

Die technische Erneuerung kommt schleppend voran. Viele Händler nutzen die verbesserten Funktionen noch nicht. Damit bleiben Conversion-Gewinne aus, während die Margen unter Druck stehen.

PayPal: Markt sieht strukturelle Risiken

Hohe Gebühren, sinkende Take Rates und wachsende Konkurrenz belasten das Geschäftsmodell. Selbst der Trend zu „Agentic Commerce“, also KI-gesteuertem Einkaufen, könnte PayPal eher schaden als helfen. Davon profitieren laut Analysten vor allem Visa und Mastercard. Deren Ausblick wird deutlich angehoben.

Dabei wirkt PayPal auf dem Papier günstig bewertet. Niedriges KGV, starke Bilanz, gute Kennzahlen. Doch die Börse schaut nach vorne. Und dort mehren sich die Zweifel am Turnaround.

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