Aktien, Anlagen, Angriff: Was BASF jetzt plant!

Bei BASF knallt es gleichzeitig an der Börse und in China: Milliardenprojekt, Aktienrückkäufe und eine klare Kampfansage an den Markt.

Auf einen Blick:
  • Aktienrückkäufe im Rekordtempo
  • Mega-Investition in China
  • Grüner Steamcracker am Start
  • Angriff auf Preisdruck und Konkurrenz

Was ist da los bei BASF? Der Chemieriese sorgt gleichzeitig an der Börse und in China für Aufsehen. Anfang Januar 2026 meldete BASF neue Fortschritte bei seinem Aktienrückkauf. Innerhalb weniger Tage griff der Konzern kräftig zu und kaufte über 620.000 eigene Aktien zurück. Seit Start des Programms Anfang November 2025 kamen damit bereits mehr als 8,6 Millionen Aktien zusammen.

Das Ziel ist klar: Geld fließt direkt zurück an die Aktionäre. Die Käufe liefen über mehrere Handelsplätze wie Xetra. Die Preise blieben stabil im Bereich von rund 44 Euro. Das signalisiert Vertrauen und ein hohes Handelsinteresse.

BASF: Mega-Projekt in China

Doch damit nicht genug. Parallel treibt BASF eines der größten Industrieprojekte seiner Geschichte voran. In Zhanjiang im Süden Chinas ging ein neuer Steamcracker ans Netz. Diese Anlage bildet das Herzstück eines komplett neuen Verbundstandorts. Die Investitionssumme liegt bei rund 8,7 Milliarden Euro. So viel hat BASF noch nie in ein einzelnes Projekt gesteckt.

BASF Aktie Chart

Der Steamcracker produziert zentrale Grundstoffe wie Ethylen und Propylen. Diese Stoffe landen später in Verpackungen, Gebäuden oder Autos. Besonders auffällig: Die Hauptkompressoren laufen vollständig mit erneuerbarer Energie. BASF setzt damit ein starkes Zeichen in Richtung Klimaschutz und moderne Industrie.

Der neue Standort soll nicht nur China versorgen. Er stärkt auch die globale Position des Konzerns. Das ist brisant, denn der Markt leidet unter starkem Preisdruck und hohen Überkapazitäten. BASF setzt deshalb auf Effizienz, kurze Wege und enge Verzahnung der Anlagen.

BASF im Doppelmodus

Unterm Strich zeigt sich ein Konzern im Doppelmodus. Auf der einen Seite kassieren Aktionäre. Auf der anderen Seite baut BASF mit voller Kraft an der Zukunft. Die Botschaft ist eindeutig: Sparen allein reicht nicht. Wer vorne bleiben will, muss investieren.

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