Akamai Aktie: Blackwell-Ultra-GPUs ergänzen die Cloud

Symbolbild, KI-generiert

Neue KI-Angebote ergänzen Akamais GPU-Infrastruktur; die Dienste sind noch in der Beta, während Vera Rubin für 2027 vorgesehen ist.

Auf einen Blick:
  • Inference startet mit zwölf Open-Weight-Modellen
  • Agenten-Code läuft isoliert in Sandbox
  • Blackwell-Ultra-GPUs ergänzen Akamais Flotte
  • Vera-Rubin-Unterstützung für 2027 geplant

Akamai baut seine KI-Cloud mit zusätzlichen GPU-Clustern und neuen Betriebsangeboten aus. Gestern stellte das Unternehmen Akamai Inference und Akamai Agent Sandbox vor. Beide Produkte befinden sich in der Beta. Für Anleger verbindet die Ankündigung den Ausbau der Recheninfrastruktur mit konkreten Diensten für den Einsatz von KI-Modellen und die kontrollierte Ausführung von Agenten-Code.

Inferenz mit unterschiedlichen Betriebsmodellen

Akamai Inference bietet OpenAI-kompatible Programmierschnittstellen und startet mit 12 Open-Weight-Modellen. Kunden können zwischen einer serverlosen Bereitstellung mit nutzungsabhängiger Abrechnung und dedizierten Bereitstellungen wählen. Zum Angebot gehören außerdem Embedding-Modelle für Anwendungen, die Sprachmodelle mit zusätzlichen Informationen versorgen.

Damit adressiert Akamai unterschiedliche Anforderungen an den Betrieb von KI-Anwendungen. Die serverlose Variante koppelt die Abrechnung an die Nutzung. Daneben steht die dedizierte Bereitstellung als eigenständige Option. Die neuen Dienste sind allerdings noch Beta-Angebote und damit kein abgeschlossener Produktrollout.

Agent Sandbox ergänzt die Modellbereitstellung um eine kontrollierte Ausführungsumgebung. Das Angebot isoliert Agenten-Code mithilfe von WebAssembly und dem Spin-Framework. Es begrenzt Rechenleistung, Speicher sowie Netzwerk- und Systemzugriffe. Nach Angaben des Unternehmens blockiert die Umgebung ausgehende Netzwerkverbindungen standardmäßig.

Die Angebote übernehmen somit unterschiedliche Aufgaben: Inference stellt den Zugang zu Modellen bereit. Sandbox soll den von Agenten ausgeführten Code eingrenzen. Für die Einordnung der Ankündigung ist diese Trennung wichtiger als die bloße Zahl neuer Produkte.

Blackwell Ultra ergänzt die Infrastruktur

Parallel hat Akamai seine GPU-Flotte um NVIDIA Blackwell Ultra erweitert. Die Knoten verfügen über 288 GB HBM3e je GPU und insgesamt 2,3 TB HBM3e. Damit ergänzt das Unternehmen die neuen Softwareangebote um zusätzliche Recheninfrastruktur.

Der Ausbau endet nach den Unternehmensplänen nicht bei dieser Hardwaregeneration. Akamai bereitet seine Rechenzentren auch auf NVIDIA Vera Rubin vor. Dessen Unterstützung ist für 2027 geplant. Das bleibt eine Zukunftsplanung und ist von den bereits ergänzten Blackwell-Ultra-Clustern zu unterscheiden.

Vertragsvolumen betrifft das gesamte Cloud-Geschäft

Als wirtschaftlichen Hintergrund nennt Akamai bestehende mehrjährige Cloud-Verträge mit einem Gesamtwert von mehr als 14 Mrd. US-Dollar. Diese Summe betrifft das gesamte Cloud-Geschäft. Sie ist daher nicht als Vertragsvolumen der gestern vorgestellten Beta-Produkte zu verstehen.

Für Anleger liegt die Bedeutung der Ankündigung im Zusammenspiel von Infrastruktur und Anwendungen: Akamai erweitert die Hardwarebasis und bietet zugleich zusätzliche Wege zur Nutzung von KI-Modellen. Der Beta-Status begrenzt jedoch die Aussagekraft des Produktstarts. Das bestehende Cloud-Vertragsvolumen liefert geschäftlichen Kontext, belegt aber keinen Umsatzbeitrag der neuen Dienste.

Akamai-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Akamai-Analyse vom 28. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Akamai-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Akamai-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Akamai: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)