Der Ausverkauf bei Chipwerten hat Aixtron gestern erfasst: Die Aktie fiel um 11%. Nach Angaben von dpa-AFX belasteten Sorgen um strengere KI-Auflagen nach dem Wahlsieg der Demokraten und um die Rentabilität der KI-Investitionen den Sektor. Die Turbulenzen bei US-KI-Werten griffen dabei auf europäische Aktien über.
Reuters berichtete ebenfalls von Verlusten bei europäischen Technologiewerten, die den Gesamtmarkt belasteten. Chipaktien gehörten demnach zu den stärksten Verlierern. Aixtron nannte die Nachrichtenagentur ausdrücklich als einen der vom Ausverkauf betroffenen Werte.
Zwei unterschiedliche Analystenaktionen am Montag
Kepler Cheuvreux stufte Aixtron am Montag von „Hold“ auf „Buy“ hoch und nannte ein Kursziel von 44 Euro. Damit sprach das Analysehaus eine Kaufempfehlung aus.
JPMorgan senkte am selben Tag dagegen das Kursziel von 54 auf 52,50 Euro und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Die Bank begründete die Zieländerung mit einem Wechsel der Bewertungsmethode auf Basis ihrer Schätzungen für 2028.
Auftragseingang und bestätigte Jahresprognose
Für das dritte Quartal 2026 meldete Aixtron einen Auftragseingang von 274,9 Millionen Euro. Das entsprach nach Unternehmensangaben einem Zuwachs von 122 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Umsatz belief sich im dritten Quartal 2026 auf 184 Millionen Euro.
Aixtron bestätigte außerdem die Jahresprognose für 2026. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von 560 Millionen Euro mit einer Bandbreite von plus/minus 30 Millionen Euro.
Bei der Bruttomarge stellt Aixtron rund 42 Prozent in Aussicht. Die erwartete EBIT-Marge liegt bei 17 bis 20 Prozent.
Als nächsten Termin für den Konzern-Jahresfinanzbericht 2026 hat Aixtron den 04.03.2027 angekündigt.
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