Airbus: Das muss besser werden!

Der europäische Flugzeugbauer schüttet eine Rekorddividende aus, kämpft aber mit einem deutlichen Rückgang der Auslieferungen im ersten Quartal aufgrund von Triebwerksengpässen.

Auf einen Blick:
  • Dividende von 3,20 Euro je Aktie wird ausgezahlt
  • Auslieferungen im ersten Quartal um 16 Prozent gesunken
  • Triebwerksengpässe bei Pratt & Whitney bremsen Produktion
  • Volle Auftragsbücher sichern langfristige Auslastung

Airbus schüttet Milliarden an seine Aktionäre aus. Parallel dazu hakt es in den Werkshallen. Der europäische Flugzeugbauer hat im ersten Quartal deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als im Vorjahr. Boeing zieht vorerst vorbei.

Heute markiert einen wichtigen Stichtag für Investoren. Die Airbus-Aktie handelt ex-Dividende. Die Aktionäre haben kürzlich eine Ausschüttung von 3,20 Euro je Papier beschlossen. Das Geld fließt Anfang Mai. Der Konzern belohnt damit das starke Vorjahr mit fast 800 ausgelieferten Jets.

Am Markt kommt die Entwicklung gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 44,00 Euro und legt leicht zu. Das Papier verzeichnet auf Monatssicht ein Plus von rund zwölf Prozent. Ein extrem niedriger RSI-Wert von 10,9 signalisiert parallel dazu eine stark überverkaufte Situation.

Airbus SE Aktie Chart

Führungswechsel und Lieferengpässe

Abseits der Ausschüttung ordnet Airbus seine Führungsebene neu. Aufsichtsratschef René Obermann übergibt sein Amt am 1. Oktober an Amparo Moraleda. Sie soll den industriellen Kurs stabilisieren. Ein notwendiger Schritt. Im ersten Quartal lieferte Airbus lediglich 114 Flugzeuge aus. Das entspricht einem Rückgang von 16 Prozent.

Der US-Rivale Boeing nutzte diese Schwäche. Die Amerikaner übergaben im gleichen Zeitraum 143 Maschinen und übernahmen die Führung. Hauptgrund für den Airbus-Rückstand sind fehlende Triebwerke von Pratt & Whitney. Diese Engpässe bremsen die Produktion der gefragten A320neo-Familie massiv.

Trotz der aktuellen Bremse sitzt Airbus auf einem dicken Polster. Die Auftragsbücher umfassen mehr als 9.000 Flugzeuge. Das sichert die Produktion für über zehn Jahre. Um das Jahresziel von 870 Auslieferungen zu erreichen, muss das Management nun die Triebwerkslieferungen in den Griff bekommen. Gelingt der Hochlauf bei den Modellen A321neo und A350, schließt Airbus die Lücke zur Konkurrenz.

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