Airbus: Krise verschärft sich!

Airbus steckt in der Krise: Triebwerksstreit und Zulieferprobleme drohen das Lieferziel 2026 massiv zu gefährden. Das müssen Anleger jetzt wisssen.

Auf einen Blick:
  • Streit mit Pratt & Whitney blockiert A320neo
  • Hunderte Jets weltweit am Boden
  • Jahresziel 870 Maschinen gefährdet
  • Abhängigkeit von Zulieferern im Nahen Osten
  • Boeing überholt Airbus bei Auslieferungen

Bei Airbus drohen die Produktionspläne für 2026 ins Wanken. Ein Streit mit dem Triebwerkslieferanten Pratt & Whitney belastet die Auslieferungen und sorgt für wachsende Nervosität bei Investoren.

Schon jetzt sind Hunderte A320neo-Flugzeuge weltweit am Boden, weil Triebwerke nicht rechtzeitig geliefert oder für Reparaturen gebunden werden. Airbus klagt und fordert Schadenersatz – ein Konflikt, der die Lage weiter verschärft.

Airbus Aktie Chart

Airbus: Analysten warnen!

Bis Mitte März lieferte Airbus nur 95 Maschinen aus, das entspricht gerade einmal elf Prozent des Jahresziels von 870 Jets. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Fortschritt zwar etwas höher, doch die Ausgangsposition bleibt angespannt.

Analysten warnen: Um das Jahresziel zu erreichen, muss Airbus das Tempo in der zweiten Jahreshälfte massiv steigern – trotz schwächerer Ausgangslage und anhaltender Engpässe.

Airbus: Das macht zusätzlich Druck!

Zusätzlichen Druck erzeugt die Abhängigkeit von Zulieferern aus dem Nahen Osten. Strata liefert die Hälfte der Winglets für die A320-Familie. Ein Konflikt dort würde die ohnehin angespannte Produktion weiter belasten.

Und mwb Research hält derzeit an der „Hold“-Empfehlung für die Aktie fest und setzt das Kursziel bei 173 Euro. Derzeit notiert die Aktie von Airbus bei rund 165 Euro.

Anleger sollten vorsichtig sein: Die Aktie notiert deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt, und das Aufholen des Produktionsrückstands wird immer schwieriger. Boeing hat Airbus bei Auslieferungen bisher fast doppelt überholt, was zusätzlichen Druck erzeugt.

Das sollten Anleger wissen

Airbus steht vor einem heißen Sommer. Triebwerksstreit, Lieferengpässe und Zuliefererabhängigkeit erhöhen die Risiken. Ein schnelles Comeback der Auslieferungen ist möglich, aber keineswegs garantiert. Wer investiert, muss auf Geduld und genaue Beobachtung des Produktionsfortschritts setzen. Ein Risiko für kurzfristige Kurssprünge bleibt hoch.

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