Airbus & Kratos: Kampfdrohne im Anflug!

Airbus arbeitet mit Kratos an der Valkyrie-Drohne für die Bundeswehr, die ab 2026 getestet werden soll. Der Eurofighter wird zur Kommandozentrale für die unbemannten Systeme aufgerüstet.

Auf einen Blick:
  • Airbus und Kratos entwickeln unbemannte Kampfdrohne basierend auf der Kratos XQ-58A Valkyrie
  • KI-gestütztes MARS-Missionssystem ermöglicht autonome Operationen und Koordination mit bemannten Jets
  • Erste Testflüge noch 2026 geplant, operative Einsatzbereitschaft für Bundeswehr bis 2029 angestrebt
  • Eurofighter werden parallel aufgerüstet, um als Kommandozentralen für unbemannte Systeme zu dienen

Die Airbus-Aktie könnte durch die Entwicklung unbemannter Kampfsysteme für die Bundeswehr zusätzlichen Schub bekommen. Gemeinsam mit dem US-Partner Kratos Defense & Security Solutions arbeitet der europäische Luftfahrtkonzern an einem autonomen Kampfflugzeug auf Basis der bewährten Kratos XQ-58A Valkyrie. In Manching bereiten Ingenieure bereits zwei Valkyrie-Flugzeuge für erste Testflüge noch in diesem Jahr vor.

Das Besondere an dem Projekt ist die Integration des europäischen Missionssystems MARS. Dieses nutzt ein KI-gesteuertes Kontrollsystem namens MindShare, das den Piloten bei autonomen Operationen ersetzen und Missionen zwischen bemannten und unbemannten Flugzeugen koordinieren soll. Die Reichweite von über 5.000 Kilometern und die Fähigkeit, in Höhen bis zu 13,7 Kilometern zu operieren, machen die Valkyrie zu einer vielseitigen Plattform.

Airbus SE Aktie Chart

Eurofighter wird zur Kommandozentrale umgebaut

Parallel zur Drohnenentwicklung rüstet Airbus den Eurofighter massiv auf. Der bestehende Kampfjet soll künftig als Kommando- und Kontrollzentrum für unbemannte Systeme fungieren. Dazu verbessert Airbus den bereits eingesetzten Litening 5 Advanced Targeting Pod, um die Konnektivität zu erhöhen und erweiterte Kampfoptionen bereitzustellen.

Die deutsche Version der Valkyrie soll entweder autonom operieren oder von einem Eurofighter als Führungsplattform gesteuert werden. Diese Zusammenarbeit würde es ermöglichen, dass die unbemannte Drohne Hochrisiko-Missionen übernimmt, etwa in stark verteidigtem Luftraum oder bei längeren Operationen nahe feindlicher Verteidigungslinien. Die interne Waffenbucht bietet ausreichend Platz für kleinere Munition, wie US-Testflüge bereits erfolgreich demonstriert haben.

Wenn die Entwicklung nach Plan verläuft, könnte die Bundeswehr bereits 2029 über eine einsatzbereite unbemannte Kampffähigkeit verfügen. Die ersten Flüge der von Airbus konfigurierten Valkyrie-Variante werden noch für 2026 erwartet. Für Airbus bedeutet das Projekt nicht nur einen wichtigen Auftrag, sondern auch eine strategische Positionierung im wachsenden Markt für autonome Kampfsysteme.

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