Airbus kommt schleppend ins neue Jahr. Im Januar lieferte der Konzern nur 19 Flugzeuge aus, obwohl 49 neue Bestellungen eingingen. Fast alle Aufträge betrafen Single-Aisle-Modelle wie die A320neo-Familie. Großaufträge kamen von Spring Airlines und IAG. Breite Jets wie die A330 und A350 blieben rar. Die Gesamtzahl liegt hinter dem Vorjahreswert zurück, was auf anhaltende Probleme in der Lieferkette hindeutet.
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Airbus: Das ist die Herausforderung
Die Herausforderung für Airbus bleibt die Produktionsstabilität. 2026 sollen 870 Maschinen ausgeliefert werden, zehn Prozent mehr als 2025. Doch die Realität zeigt, dass die Lieferziele seit Jahren schwer zu erreichen sind. Besonders die Lieferanten für Triebwerke, darunter Pratt & Whitney, bremsen das Tempo. Airbus hat die hohen Ziele oft gesetzt, ohne dass die Zuliefererkapazität passte.
Für Anleger ist klar: Bestellungen sind kein Problem. Das Orderbuch ist prall gefüllt, die Nachfrage bleibt stark. Entscheidend wird sein, ob Airbus die Auslieferungen gleichmäßig über das Jahr strecken kann. Ein starker Q1 könnte ein Signal sein, dass das Unternehmen die Produktionsprozesse endlich im Griff hat.
Trotz Risiken bleibt Airbus attraktiv
Die Produktpalette ist solide, das Backlog riesig. Wer auf Wachstum und steigende Gewinne setzt, findet hier Chancen. Wer jedoch auf kurzfristige Lieferzahlen achtet, muss mit Schwankungen rechnen. Die kommenden Monate entscheiden, ob Airbus seine ambitionierten Ziele erfüllen kann oder erneut hinter den Erwartungen bleibt.
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