Die Airbus-Aktie hat ein wenig Schlagseite bekommen. Schon seit einigen Wochen macht sich bei dem Titel Verkaufsdruck breit, ausgelöst unter anderem durch ein wieder stärkeres Auftreten des Konkurrenten Boeing. Dazu kommt nun noch die allgemeine Verunsicherung an den Märkten aufgrund des Irankriegs.
Letzterer sorgt für diverse gesperrte Lufträume und ein dezentes Abschmieren von Aktien der großen Airlines, auch aufgrund steigender Ölpreise. All das nährt die Sorge, dass der Boom in der Branche ein abruptes Ende finden könnte und dadurch bedingt die Auftragsbücher bei Airbus sich in Zukunft nicht mehr ganz so schnell füllen könnten.
Airbus kämpft mit der Charttechnik
Natürlich ist all das sehr weit vorgegriffen, gerade bei den langen Vorlaufzeiten beim Kauf von Flugzeugen. Keine Airline wird ihre Pläne direkt über den Haufen werfen und tatsächlich verändert hat sich bei Airbus durch den Konflikt im Nahen Osten bisher exakt nichts. Es bleibt aber die Unsicherheit.
Letztere reicht zumindest aus, um der Charttechnik einen Schlag zu versetzen. Heute Morgen ging es mit der Airbus-Aktie um weiter 2,1 Prozent bis auf 176,56 Euro in die Tiefe. Damit unterschreitet das Papier die Marke bei 180 Euro, welche sich im vergangenen August noch als recht stabile Unterstützung erwiesen hatte. Rein technisch betrachtet kommt das schon fast einem Verkaufssignal gleich.
Airbus Aktie Chart
Auf dünnem Eis
Nun haben wir es aktuell mit einer außergewöhnlichen Marktlage zu tun, bei der Charttechniken etwas in den Hintergrund treten. Zudem ergibt sich bis zur 170-Euro-Linie auch noch ein gewisser Support für Airbus. Darunter wird es allerdings recht schnell kritisch und sollte sich in den nächsten Tagen abzeichnen, dass der Konflikt länger dauern könnte, wäre die Wahrscheinlichkeit für eine schnelle Erholung als eher gering einzustufen. Dass die Bullen sich da letztlich schwer zurückhalten, ist nachvollziehbar.
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