Die Airbus-Aktie befand sich seit Mitte Januar in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Doch zur Wochenmitte steigt der Kurs des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns um gut sieben Prozent. Profitiert Airbus so stark von der Entspannung im Nahen Osten?
Die Bedeutung des Nahen Ostens
Das kann man so sagen. Der Nahen Osten hat auf gleich zweifache Weise einen starken Einfluss auf den Kurs der Airbus-Aktie:
Zum einen haben sich die Länder der Golfregion in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für die Flugzeugindustrie entwickelt. Emirates, Qatar Airways und Turkish Airlines gehören zu den größten Fluggesellschaften der Welt und zu den wichtigsten Kunden von Airbus.
Der Iran-Krieg hat in den letzten Wochen zu einer massiven Disruption des Luftverkehrs in der Region geführt. Sinkende Gewinne der Golf-Airlines und vor allem die Sorge von Passagieren vor Umsteigeverbindungen im Nahen Osten hätten Airbus stark negativ beeinträchtigt.
Zum anderen ist der Ölpreis einer der wichtigsten Gewinnfaktoren für Fluggesellschaften. Der Spritpreis ist der größte variable Kostenfaktor einer Airline. Dauerhaft hohe Ölpreise würden die Gewinne von Fluggesellschaften in aller Welt schmälern und somit auch ihre Fähigkeit, neue Flugzeuge bei Airbus zu bestellen.
Delta gibt Rückenwind
Rückenwind dürfte Airbus heute nicht nur durch den stark gesunkenen Ölpreis bekommen haben, sondern auch von den exzellenten Geschäftsergebnissen der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines. Delta überzeugte die Börse mit einem deutlich über den Erwartungen liegenden Umsatz und Gewinn.
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