Die Airbus-Aktie zählt mit einem Minus von über zwei Prozent am Montagvormittag zu den großen Verlierern im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Was drückt zum Wochenbeginn auf den Kurs des Flugzeugbauers?
Gegenwind von zwei Seiten
Airbus hat zum Wochenauftakt mit Gegenwind von gleich drei Seiten zu kämpfen. Zum Ersten hat der Flugzeughersteller das Auslieferungsziel für das erste Quartal leicht verfehlt.
Im März lieferte Airbus 60 Flugzeuge an seine Kunden aus, was die Gesamtzahl für das erste Quartal auf 114 Maschinen bringt. Damit hat Airbus zwar mehr geliefert als im Vorjahresquartal, bleibt aber hinter den internen Zielen zurück, die für das Erreichen der Jahresprognose von 870 Flugzeugen notwendig wären.
Analysten hatten gehofft, dass Airbus den Rückstand aus dem schwachen Januar (nur 19 Auslieferungen) schneller aufholen könnte. Aktuell hat der Konzern erst ca. 13 Prozent seines Jahresziels erreicht – historisch gesehen müsste dieser Wert Ende März eher bei 15 bis 17 Prozent liegen.
Zum Zweiten gibt es Berichte über einen verschärften Streit mit dem Zulieferer Pratt & Whitney. Dessen Produktionsprobleme führen dazu, dass sogenannte „Glider“ (Flugzeuge ohne Triebwerke) auf dem Werksgelände stehen und nicht ausgeliefert werden können. Da der Hochlauf der Produktion bereits auf Ende 2027 verschoben wurde, reagiert der Markt auf jede Nachricht über weitere Verzögerungen extrem sensibel.
Und auch von der Geopolitik
Und zum Dritten reagiert die Airbus-Aktie sensibel auf die aktuelle Lage im Nahen Osten. Die Airlines der Golfstaaten, allen voran Emirates, sind wichtige Kunden des europäischen Flugzeugbauers. Ein andauernder Krieg am Persischen Golf dürfte deren Geschäfte und damit auch die von Airbus negativ beeinträchtigen.
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