Airbus-Aktie: Der Drache steigt auf!

Der chinesische Flugzeugbauer COMAC drängt mit seinem C919 auf den Markt und könnte in Südostasien Airbus und Boeing herausfordern, was langfristig den Margendruck erhöht.

Auf einen Blick:
  • Chinesischer Flugzeugbauer COMAC präsentiert C919
  • Großes Interesse auf der Singapore Airshow
  • Südostasien als primärer Zielmarkt
  • Langfristig dreigeteilter Flugzeugmarkt erwartet

Bis heute vollzieht sich der Konkurrenzkampf um große Mittel- und Langstreckenjets vor allem zwischen zwei Unternehmen. Die Airlines ordern bevorzugt bei Airbus und Boeing und momentan sind deren Auftragsbücher zum Bersten gefüllt. Doch wie es scheint, schickt sich in China ein Unternehmen an, den etablierten Giganten künftig ordentlich Konkurrenz zu machen.

Darauf weist ein Bericht der britischen „BBC“ hin. Bei der Singapore Airshow in der vergangenen Woche beobachteten die Reporter einen auffälligen Andrang am Stand des chinesischen Flugzeugbauers COMAC, der dort den C919 präsentierte. Dabei handelt es sich im ein Mittelstreckenflugzeug, das vor knapp drei Jahren seinen ersten Linienflug zwischen Shanghai und Peking vollführen konnte.

Kampf um Südostasien

Zwar ist es eher unwahrscheinlich, dass die Lufthansa oder gar American Airlines munter in China auf Einkaufstour gehen werden. Chancen scheint der Hersteller sich aber vor allem in Südostasien auszurechnen. Dort ist die Nachfrage groß und die bestehenden Player können jene aufgrund von Problemen in den Lieferketten schon seit Längerem nicht mehr bedienen.

Der Generaldirektor der International Air Transport Association, Willie Walsh, sagte gegenüber der BBC, dass er in zehn bis 15 Jahren mit einem Markt rechnet, der zwischen drei Herstellern aufgeteilt sein wird. Airbus werden damit keine schlechten Geschäfte nachgesagt. Doch ein neuer Konkurrent könnte den Margendruck merklich erhöhen.

Airbus zeigt sich leichter

Airbus Aktie Chart

Dabei handelt es sich eher um einen Blick in die weiter entfernte Zukunft. Für den Moment richtet sich der Fokus der Anleger noch auf Airbus und Boeing, und die Amerikaner konnten sich zuletzt wieder erholen. Damit verstärkt sich der Eindruck, dass Airbus mittlerweile vielleicht Reiseflughöhe erreicht haben konnte. Die Aktie machte zuletzt keine Sprünge mehr und pendelte sich am Dienstag bei 191,62 Euro zu Handelsschluss ein. Das ist mehr als ansehnlich, aber eben auch ein gutes Stück entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 221,30 Euro.

Airbus-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbus-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Airbus-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Airbus-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Airbus: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)