Es ist nicht allzu lange her, dass der Flugzeugbauer Boeing mit diversen Skandalen und Problemen bei seinen Flugzeugen zu kämpfen hatte. Das sorgte dafür, dass Airbus einen umso besseren Ruf genoss, da dort technische Probleme erfreulicherweise selten auftraten. Doch aktuell scheint es bei Boeing zu laufen, währen Airbus für Schlagzeilen sorgt.
Die Dimensionen sind zwar noch weit entfernt von dem, womit Boeing einst zu kämpfen hatte. Dennoch wird besorgt darauf geblickt, dass im Januar ein Airbus A320 Neo von Tap unerwartet an Höhe verlor. Wie der „Aero Telegraph“ berichtet, sackte das Flugzeug kurz vor dem Landeanflug zeitweise auf nur noch 2.700 Fuß ab, und das bei einer Geländehöhe von knapp 1.600 Fuß.
Nochmal alles gutgegangen?
Es ging also bis auf 300 Meter über dem Grund abwärts. Andere Quellen sprechen gar von nur 200 Metern. Die vorgesehene Mindestflughöhe wurde damit recht deutlich unterschritten. Glücklicherweise konnten die Piloten das Ganze unter Kontrolle bekommen und das Flugzeug sicher landen.
Offen bleibt bisher, wie es zu dem unerwarteten Höhenverlust kommen konnte. Das tschechische Institut für Flugunfalluntersuchung und -prävention kündigte an, das Ganze unter die Lupe nehmen zu wollen. Anleger hoffen vor allem darauf, dass es sich nicht um ein grundsätzliches Problem auf Seiten von Airbus handelt.
Das alltägliche Risiko für Airbus
Airbus Aktie Chart
Bisher spricht zugegebenermaßen nichts dafür, dass Airbus in irgendeiner Weise ein Schuld bei dem Vorfall trifft. Gänzlich ausschließen lässt sich ein Problem bei den Flugzeugen aber nicht. Das gehört bei dem Flugzeugbauer aber letztlich zum Tagesgeschäft dazu. Daher reagierte die Aktie auch nicht weiter und konnte am Freitag sogar um etwas mehr als ein Prozent auf 192,42 Euro zulegen.
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