Der August liefert bei Airbus keine Überraschungen, aber einen wichtigen Baustein für das Jahresziel. 57 Maschinen gingen im vergangenen Monat an 31 Kunden, insgesamt kletterte die Auslieferungszahl seit Jahresbeginn auf 475 Flugzeuge an 83 Kunden. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 434 Jets — ein Plus von 9 Prozent.
Die eigentliche Nachricht steckt im Detail: Das A330-Programm läuft wieder. Nach dem Fund eines vergessenen Werkzeugs in einer Heckstruktur hatte Airbus die Auslieferungen des Großraumjets im Juni und Juli komplett gestoppt. Im August ging immerhin eine Maschine an einen Kunden raus. Auf das Gesamtjahr gerechnet bleibt der A330 damit trotzdem im Minus — elf Auslieferungen bedeuten ein Rückgang von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Narrowbody zieht die Bilanz nach oben
Kompensiert wird das Manko beim Großraumjet durch das Rückgrat der Airbus-Flotte: Die A320-Familie legte um 11 Prozent zu und trägt den Löwenanteil der Gesamtauslieferungen.
Für das laufende Jahr peilt der Konzern 870 Maschinen an — ein Zuwachs von 10 Prozent gegenüber den 793 Auslieferungen des Vorjahres. Nach acht Monaten liegt Airbus auf einem Pfad, der dieses Ziel grundsätzlich erreichbar macht, sofern das restliche Jahresviertel ohne neue Produktionsstörungen verläuft.
Auf der Bestellseite bleibt das Bild robust. Im August kamen brutto 67 neue Aufträge hinzu, darunter acht A350F-Frachter an einen bislang nicht genannten Kunden. Seit Jahresbeginn stehen damit 1.157 verkaufte Jets in den Büchern, nach Abzug von Stornierungen bleiben netto 1.091 übrig.
Der Auftragseingang bestätigt damit ein Muster, das sich durch das ganze Jahr zieht: Die Nachfrage nach Airbus-Jets reißt nicht ab, während die Produktion an mehreren Fronten gleichzeitig hochgefahren werden muss. Für die letzten vier Monate des Jahres bedeutet das konkret: Airbus muss im Schnitt deutlich mehr als die bisherigen monatlichen Auslieferungszahlen liefern, um die 870er-Marke zu erreichen.
Airbus-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbus-Analyse vom 08. September liefert die Antwort:
Die neusten Airbus-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Airbus-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
