Die Aktie des französischen Industriegase-Spezialisten Air Liquide bewegt sich seit Wochen in einer engen Spanne. Mit der Veröffentlichung der Jahreszahlen am 20. Februar rückt nun ein entscheidender Termin näher. Anleger fragen sich: Kann der Konzern seine Wasserstoff-Strategie in messbare Ergebnisse übersetzen?
Die Fakten im Überblick
- Wichtiger Termin: Veröffentlichung der Geschäftszahlen 2025 am 20. Februar 2026.
- Zentrale Themen: Fortschritte bei Großprojekten im Bereich grüner Wasserstoff (z.B. Elektrolyseur „ELYgator“) und Effizienz der neu gebündelten Technologie-Sparte.
- Aktuelle Kurslage: Die Aktie notiert bei rund 158 Euro und damit deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 186,78 Euro. Seit Jahresanfang verlor sie etwa 1,3%.
Worauf es bei den Zahlen ankommt
Neben den klassischen Kennzahlen des Kerngeschäfts mit Industriegasen wird der Fokus der Investoren auf der strategischen Transformation liegen. Air Liquide treibt den Ausbau seiner Wasserstoff-Aktivitäten voran, die als Schlüssel für die Dekarbonisierung der Industrie gelten. Die Skalierung von Großprojekten wie dem Elektrolyseur „ELYgator“ in den Niederlanden wird genau beobachtet – sie gilt als Gradmesser für die praktische Umsetzbarkeit der Ambitionen.
Ein weiterer Punkt ist die interne Neuorganisation. Die Zusammenlegung der Bereiche Engineering & Construction und Global Markets & Technologies zu einer Einheit soll den Innovationszyklus beschleunigen. Die Märkte wollen sehen, ob diese Struktur die Wettbewerbsfähigkeit bei komplexen Großaufträgen weltweit tatsächlich stärkt.
Stabile Energieversorgung als Schlüssel
Da die Gasproduktion sehr energieintensiv ist, bleibt die Sicherung einer kostengünstigen und nachhaltigen Stromversorgung kritisch. Langfristige Lieferverträge für erneuerbare Energien sind daher nicht nur für die Klimaziele, sondern auch für die Margenstabilität von zentraler Bedeutung. Initiativen wie der Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur in Regionen wie Texas zeigen das Bestreben, in Wachstumsmärkten früh Fuß zu fassen.
Die Aktie zeigt mit einem RSI von knapp 24 technisch deutlich überverkaufte Bedingungen. Die unmittelbare Kursentwicklung wird stark von den Signalen abhängen, die das Management am 20. Februar zur Profitabilität der Zukunftsinvestitionen und zur allgemeinen Nachfragelage gibt.
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