Air Liquide macht ernst und kauft eigene Aktien zurück. Der französische Industriegasekonzern hat mit einem Finanzdienstleister einen Vertrag über den Rückkauf von Aktien im Wert von 169 Millionen Euro unterzeichnet. Das Programm läuft bereits und zeigt, dass das Unternehmen offenbar Vertrauen in die eigene Entwicklung hat.
Insgesamt geht es um 964.000 Aktien, die zu einem Preis von jeweils 175,56 Euro zurückgekauft werden sollen. Dieser Preis entspricht dem Schlusskurs am letzten Handelstag vor Vertragsunterzeichnung. Das Volumen macht zwar nur 0,17 Prozent des Grundkapitals aus, ist aber dennoch ein klares Signal. Der Gesamtkaufpreis von rund 169,2 Millionen Euro wird am Ende der Laufzeit noch angepasst.
Die Aktien verschwinden vom Markt
Was passiert nun mit den zurückgekauften Papieren? Air Liquide will einen Teil der Aktien einziehen, also vom Markt nehmen. Das verringert die Anzahl der umlaufenden Aktien und kann den Kurs theoretisch stützen. Der andere Teil soll für Performance-Aktienprogramme verwendet werden, also für die Vergütung von Führungskräften und Mitarbeitern.
Solche Rückkaufprogramme sind bei großen Konzernen nichts Ungewöhnliches. Sie zeigen aber, dass das Management die eigene Aktie für attraktiv bewertet. Bei Air Liquide könnte das durchaus berechtigt sein, auch wenn 169 Millionen Euro für einen Konzern dieser Größenordnung keine dramatische Summe darstellen. Anleger dürfen gespannt sein, ob weitere Rückkäufe folgen oder ob es bei dieser ersten Tranche bleibt.
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