Ein bereits am 1. Juni verabschiedeter Handelsplan bildet die Grundlage für einen angekündigten Aktienverkauf bei Agnc Investment. CEO Peter Federico reichte am Freitag eine Mitteilung über den geplanten Verkauf von 67.794 Stammaktien ein. Die Pflichtmitteilung bestätigt keinen vollzogenen Verkauf.
Das Formular 144 nennt Freitag als ungefähren Verkaufstag und verweist auf einen Plan nach Regel 10b5-1. Damit betrifft die Meldung eine beabsichtigte Transaktion des Unternehmenschefs, nicht einen bereits nachgewiesenen Aktienverkauf.
Zwei Analystenhäuser senkten ihre Kursziele
Medienberichten zufolge senkte RBC Capital am Mittwoch das Kursziel für AGNC Investment von 12 $ auf 10 $. Das Analysehaus bestätigte zugleich seine Einstufung „Outperform“. Zur Begründung verwies RBC auf den Buchwertverlust durch Belastungen am Rentenmarkt, ausgeweitete Hypothekenspreads und steigende Zinsen.
Wells Fargo reduzierte am Mittwoch ebenfalls das Kursziel, und zwar von 11 $ auf 10 $, und bestätigte „Overweight“. Medienberichten zufolge stellte das Haus einen Zusammenhang zwischen dem Zinssprung am Markt für Agency-MBS und dem Rückgang des Buchwerts gegenüber dem Vorquartal her.
Zinsdruck belastete das Quartalsergebnis
AGNC hatte vor gut einer Woche für das dritte Quartal 2026 einen Gesamtergebnisverlust von 1,28 $ je Stammaktie gemeldet. Den materiellen Nettobuchwert bezifferte das Unternehmen auf 7,13 $ je Stammaktie.
Gegenüber Ende Juni sank dieser Wert nach Unternehmensangaben um 1,45 $ beziehungsweise 16,9 %. AGNC führte die Belastung auf deutlich höhere Zinsen und eine gestiegene Zinsvolatilität an den Rentenmärkten zurück. Davon betroffen waren nach Angaben des Unternehmens auch Agency-MBS.
Am 20. Oktober erläuterte AGNC die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 in einer Telefonkonferenz für Aktionäre samt Webcast.
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