Die Aktie von Affirm dürfte Anleger in den vergangenen Monaten erfreut haben. Auf dem Wolfe FinTech Forum Anfang März präsentierte CFO Rob O’Hare beeindruckende Zahlen: Das Bruttowarenvolumen legte in den zurückliegenden zwölf Monaten um 39 Prozent zu, während die adjustierte operative Marge im jüngsten Quartal 30 Prozent erreichte. Die Kombination aus starkem Wachstum und verbesserter Profitabilität erscheint bemerkenswert für einen Zahlungsdienstleister in diesem Entwicklungsstadium.
Besonders die Affirm Card entwickelt sich zum Wachstumstreiber. Das Produkt verzeichnete im Dezemberquartal 16 Prozent des Gesamtvolumens, während 14 Prozent der aktiven Nutzer die Karte bereits verwenden. Die Nutzerzahlen verdoppelten sich im Jahresvergleich. O’Hare betonte, dass die Card eine Lücke schließt: Sie ermöglicht Affirm-Finanzierungen auch bei Händlern ohne direkte Integration und vereinfacht Transaktionen im stationären Handel erheblich.
Affirm Holdings Aktie Chart
Strategische Partnerschaften sichern langfristige Perspektiven
Die Verlängerung des Vertrags mit Amazon für weitere fünf Jahre gibt dem Unternehmen Planungssicherheit. Amazon bleibt der größte Handelspartner von Affirm. Daneben konnte das Unternehmen neue Partner wie Intuit, Lowe’s und Costco gewinnen. Analyst Darrin Peller von Wolfe Research hob hervor, dass die Größe des Kundennetzwerks mit knapp 26 Millionen aktiven Nutzern zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.
Die Kreditqualität bleibt laut O’Hare stabil. 96 Prozent der Transaktionen stammen von wiederkehrenden Kunden, was dem Unternehmen detaillierte Einblicke in das Zahlungsverhalten ermöglicht. Die Zahlungsausfallraten beim ersten Fälligkeitstermin entsprechen den Erwartungen. O’Hare zeigte sich zuversichtlich, dass die Risikoeinschätzung präzise funktioniert und keine Veränderungen im Konsumverhalten erkennbar sind.
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert Affirm ein GMV-Wachstum von 32,5 Prozent. Die GAAP-operative Marge soll auf über acht Prozent steigen. International expandiert das Unternehmen nach Großbritannien und Kanada, während die Partnerschaft mit Fiserv und FIS die Affirm Card über Bankennetzwerke verbreiten soll. Zudem hat Affirm im Januar eine Banklizenz beantragt, deren Genehmigung etwa ein Jahr dauern könnte. Wie sich diese Initiativen auf die Margen auswirken und ob die Wettbewerbsintensität zunimmt, bleibt eine offene Frage für Investoren.
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