AES-Aktie: Das wird teuer!

Die AES-Aktie steigt stark, nachdem BlackRocks Global Infrastructure Partners und EQT ein Übernahmeangebot für den US-Energieversorger vorbereiten.

Auf einen Blick:
  • BlackRock und EQT könnten AES in den kommenden Wochen übernehmen
  • Der Deal hätte ein Volumen von rund 43 Milliarden Dollar inklusive Schulden
  • AES versorgt Tech-Riesen wie Microsoft mit erneuerbarer Energie
  • Die Aktie steigt am Dienstag um 6,5 Prozent auf 15,69 Dollar

Die Übernahmefantasie bei AES bekommt jetzt richtig Fahrt. Die Aktie schoss heute um satte 7,09 % nach oben und notierte bei 15,78 Dollar. Bloomberg berichtet, dass BlackRocks Global Infrastructure Partners sich mit EQT zusammengetan hat, um gemeinsam den US-Energieversorger zu übernehmen. Das Volumen des Deals läge bei rund 43 Milliarden Dollar inklusive Schulden.

Schon seit Monaten wird über einen möglichen Verkauf von AES spekuliert. Das Unternehmen aus Virginia hatte Interesse von mehreren Infrastrukturinvestoren erhalten und daraufhin strategische Optionen geprüft. Jetzt scheint es ernst zu werden. Eine Einigung könnte bereits in den kommenden Wochen verkündet werden, heißt es aus informierten Kreisen.

AES ist für potenzielle Käufer besonders interessant, weil das Unternehmen Tech-Giganten wie Microsoft mit erneuerbarer Energie versorgt. Der Stromhunger der Rechenzentren für künstliche Intelligenz steigt rasant. Genau deshalb sind Energieversorger derzeit heiß begehrt.

Infrastrukturinvestoren wittern das große Geschäft

Die Käufer setzen offenbar darauf, dass die Nachfrage nach Strom in den nächsten Jahren explodieren wird. AES besitzt neben Wind- und Solaranlagen auch Gas- und Kohlekraftwerke sowie Versorgungsnetze in Indiana und Ohio. Diese Mischung macht das Unternehmen für Investoren attraktiv, die auf langfristige Cashflows setzen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Blackstone den Energieversorger TXNM Energy übernommen. Constellation Energy schnappte sich Calpine. Der Trend ist eindeutig. Große Infrastrukturfonds kaufen sich in den Strommarkt ein, weil sie dort stabile Renditen erwarten.

Für Anleger bleibt die Frage, wie hoch das finale Übernahmeangebot ausfallen wird. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 10,5 Milliarden Dollar ist AES kein Schnäppchen. Doch wenn BlackRock und EQT wirklich zuschlagen, dürfte der Preis deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob aus den Gesprächen tatsächlich ein Deal wird.

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