Mit einem Minus von über sieben Prozent ist die Adyen-Aktie am Dienstag einer der großen Verlierer im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und fiel auf ein neues 12-Monatstief. Was schickte das Papier des niederländischen Zahlungsdienstleisters auf Talfahrt?
Miserable Zahlen
Es war gar keine Unternehmensmeldung von Adyen selbst, sondern der katastrophale Kurssturz von Branchenprimus PayPal. Der US-Zahlungsdienstleister stürzte heute um 20 Prozent in den Kurskeller.
Auslöser des Sinkfluges der PayPal-Aktie waren miserable Quartalszahlen und eine noch miesere Prognose. Beim Quartalsumsatz verfehlte PayPal zwar nur leicht die Prognose der Analysten. Der Gewinn lag im abgelaufenen Vierteljahr jedoch deutlich unter der Markterwartung.
Als Alarmsignal werteten Anleger zudem die zurückgehend Nutzung von PayPal. Die Zahl der Transaktionen pro Nutzerkonto ging im vergangenen Jahr um fünf Prozent zurück.
Zu allem Überfluss rechnet der Fintech-Konzern im laufenden Quartal mit einem Gewinnrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich. Auch für das Gesamtjahr 2026 sieht die Prognose nur unwesentlich besser aus.
Was steht Adyen bevor?
Nun ist die Sorge der Börse selbstverständlich groß, dass auch Adyen schlechte Quartalszahlen präsentieren könnte. Der Wettbewerb unter den Zahlungsdienstleistern ist bereits hoch und scheint sich noch weiter zu intensivieren.
Am 12. Februar werden Analysten und Anleger gleichermaßen mit Argusaugen darauf achten, ob Adyen sein Wachstum hoch und seine Marge konstant halten kann. Eine Verfehlung der Erwartungen dürfte auch die Adyen-Aktie in den Kurskeller schicken.
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