Advantest: Aktie steigt nach Micron-Bericht

Symbolbild, KI-generiert

Microns starke Quartalszahlen und nachlassender Verkaufsdruck in Tokio begleiten Advantests Kursplus von 6,1 Prozent.

Auf einen Blick:
  • Aktie gewinnt 6,1 Prozent
  • Verkaufsdruck nach Nikkei-Anpassung abgeklungen
  • Micron meldet 54,23 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz
  • Kurs liegt 2,2 Prozent unter 52-Wochen-Hoch

Befreiungsschlag nach Indexanpassung

Der japanische Halbleiterausrüster Advantest verzeichnet heute deutliche Kursgewinne. Die Aktie kletterte um 6,1 Prozent auf 205,85 Euro. Auslöser für die weltweite Nachfrage nach Halbleiterwerten war der jüngste Geschäftsbericht des US-Konzerns Micron Technology.

Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Titel durch eine veränderte Marktdynamik an der Heimatbörse in Tokio. Der technische Verkaufsdruck, der das Papier im Zuge von Anpassungen der Gewichtung im Leitindex Nikkei 225 in den vergangenen Tagen belastet hatte, ist nach Angaben des Analysehauses Fisco mittlerweile abgeklungen.

Advantest entwickelte sich am Vormittag zum stärksten Einzelantrieb für den japanischen Leitindex, während breitere Marktsegmente von Zurückhaltung geprägt blieben.

HBM-Boom befeuert Bedarf an Prüfsystemen

Die fundamentale Ursache für den Optimismus liegt in der ungebrochenen Nachfrage nach Speicherlösungen für Künstliche Intelligenz. Micron übertraf mit einem Quartalsumsatz von 54,23 Milliarden US-Dollar die Markterwartungen deutlich. Zudem stiegen die langfristigen Liefervereinbarungen des US-Herstellers auf 32 Milliarden US-Dollar an.

Für Advantest bedeutet diese Entwicklung eine anhaltend hohe Auslastung. Als führender Ausrüster für Testsysteme in der Halbleiterfertigung profitiert das Unternehmen direkt vom Ausbau hochkomplexer Speicherarchitekturen. Speicherbausteine mit hoher Bandbreite erfordern aufwendige Prüfverfahren vor der finalen Integration in Rechenzentren.

Branchenberichten zufolge hält Advantest bei Testgeräten für Speicherchips einen globalen Marktanteil von über 50 Prozent. Speziell die V93000-Plattform zielt auf das parallele Testen mehrfach gestapelter Speicherstrukturen ab und verspricht Herstellern Effizienzgewinne von rund 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren.

Halbleiterzyklus stützt Bewertung

Die Signale aus den US-Auftragsbüchern dämpfen Befürchtungen vor einem baldigen Ende des Investitionszyklus. Micron-Chef Sanjay Mehrotra stellte für das kommende Geschäftsjahr eine noch engere Angebotssituation bei KI-Speichern in Aussicht. Das Management rechnet damit, dass die Knappheit bei modernen DRAM-Kapazitäten bis weit in das Kalenderjahr 2027 anhalten wird.

Diese anhaltende Verknappung stützt die Bereitschaft der Chiphersteller, fortlaufend in präzise Prüftechnik zu investieren. Mit der heutigen Aufwärtsbewegung verkürzt Advantest den Abstand zu seinem bisherigen Rekordniveau deutlich: Die Aktie notiert nur noch 2,2 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Solange die Lieferengpässe bei High-Bandwidth-Memory anhalten, bleibt der Ausrüster ein zentraler Taktgeber für die gesamte Fertigungskette.

Advantest-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Advantest-Analyse vom 01. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Advantest-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Advantest-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Advantest: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)