Adobe-Aktie: Jetzt auf den Turnaround setzen?

Die Adobe-Aktie erreichte ein 7-Jahres-Tief, zeigt aber im März erste Stabilisierungssignale. Der Kurs muss nun wichtige Widerstände überwinden, um den Abwärtstrend zu brechen.

Auf einen Blick:
  • Aktie verlor über 60 Prozent seit 2024er-Hoch
  • Kurs erreichte potenziellen Unterstützungsbereich
  • März zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung
  • Nächste Widerstände bei 300 und 344 Dollar

Aktien von Softwareunternehmen standen in den vergangenen Wochen und Monaten unter starkem Abgabedruck, aufgrund der Sorge, dass KI die Geschäftsmodelle verdrängen könnte. Für den US-Softwaretitel Adobe ging es seit Jahresbeginn noch einmal spürbar nach unten, doch übergeordnet befindet sich das Papier bereits seit Anfang 2024 in einem Abwärtstrend.

Kurs erreicht potenzielle Abwärts-Zielzone

Gegenüber dem damaligen Hoch hat der Wert in der Spitze mehr als 60 Prozent eingebüßt, was zum Rückfall auf ein neues 7-Jahres-Tief bei 244,28 Dollar führte. Im Monatschart ist zu erkennen, dass die Aktie damit eine potenzielle Zielzone des Abwärtsimpulses erreicht hat. Der fragliche Support erstreckt sich von 255 bis 275 Dollar.

Adobe Aktie Chart

Zwar wurde dieser auf Tagesbasis durchbrochen, auf Wochen- und Monatsbasis behauptete sich der Kurs aber oberhalb der Unterstützungszone. Im März zeigt sich nun eine klare Stabilisierung mit steigenden Kursen, was auf eine mögliche Bodenbildung hindeutet.

Auf diese Marken kommt es nun an

Allerdings bleibt die Frage, wie nachhaltig diese Erholung ausfällt. Der Kurs hat seit den Tiefs aus dem Februar gut 15 Prozent zugelegt und näherte sich nun der 50-Tage-Linie (SMA50) bei 296,12 Dollar. Knapp darüber wartet mit der 300-Dollar-Marke ein weiterer potenzieller Stolperstein. Anschließend wäre Platz bis zur 200-Tage-Linie (SMA200), die sich bei 343,74 Dollar befindet.

Ein Rutsch unter den genannten Support dürfte dagegen mit weiteren Verkäufen in Richtung der 200-Monats-Linie (SMA200) bei 233,23 Dollar einhergehen.

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