Die Adobe-Aktie wurde im laufenden Jahr bislang munter durchgereicht. Daran sollte sich auch in dieser Woche nichts ändern. Das Tempo bei den Verkäufen hat zwar etwas nachgelassen, dennoch ging es auf 5-Tages-Sicht um weitere 1,5 Prozent bis auf 258,61 US-Dollar bergab. Die Verluste seit Jahresbeginn weiteten sich auf 26 Prozent aus.
Hauptsächlich verantwortlich für die Negativrallye ist die immer größere Angst vor der KI. Die integriert Adobe zwar auch munter in eigene Software und verkündete kürzlich erst eine Partnerschaft mit Microsoft für mehr KI beim Erstellen und Konvertieren von PDF-Dokumenten. Trösten lasse die Börsianer sich davon aber nicht.
Macht Adobe sich selbst obsolet?
Denn die Sorge an den Märkten ist vor allem, dass eben solche KI-Tools klassische Software in Zukunft überflüssig machen könnten. Programme wie Photoshop werden besonders kritisch beäugt. Solche werden zwar von Menschen benötigt, um Fotos den letzten Schliff zu geben oder aufwendige Grafiken zu erstellen. Die KI schafft das aber freilich ohne zusätzliche Software-Ebene.
Die große Frage lautet nun, ob solche Ängste ihre Berechtigung haben oder vielleicht doch etwas übertrieben ausfallen. In die Zukunft blicken lässt sich freilich nicht mit Sicherheit. Doch spricht vieles dafür, dass es um Adobe besser bestellt ist, als es der Aktienkurs vermuten lassen könnte.
Adobe Aktie Chart
Immer mit der Ruhe
Dass KI die Software-Industrie in Zukunft nachhaltig verändern wird, davon ist fest auszugehen. Dass aber sämtliche bestehenden Strukturen einfach eingerissen werden, könnte dann vielleicht doch etwas weit nach vorne gegriffen sein. Zumindest bisher lassen die Ergebnisse von KI im Kreativbereich doch noch etwas zu wünschen übrig. Solange sich daran nichts ändert, hat die Software von Adobe auch noch eine Zukunft. Umso mehr, wenn diese mit unterstützenden KI-Funktionen ausgestattet wird und damit die Produktivität menschlicher Nutzer zu steigern weiß.
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