Die Adobe-Aktie gehörte in jüngster Vergangenheit zu den größten Verlierern unter allen Technologiewerten. Innerhalb eines Jahres halbierte sich der Aktienkurs des Software-Konzerns. Zuletzt konnte sich der Kurs aber knapp über dem Niveau von 250 US-Dollar stabilisieren. Ist die Börse plötzlich der Meinung, dass der Kurssturz zu weit gegangen ist?
KI-Modelle als neue Konkurrenz
Eine definitive Antwort auf die eingangs gestellte Frage lässt sich derzeit noch nicht geben. Zumindest verschafft die Börse der Adobe-Aktie eine Atempause.
Wie bei keinem anderen Tech-Unternehmen stellt sich bei Adobe die Gretchenfrage, ob der Software-Hersteller von KI profitieren kann oder ob Künstliche Intelligenz über kurz oder lang das Todesurteil für ihn ist. Die jüngste Entwicklung von KI-Modellen lässt nichts Gutes erahnen.
Immer mehr KI-Modellentwickler arbeiten sich rasant von der reinen Textgenerierung in den grafischen Bereich vor. Die Erstellung und Bearbeitung von Bildern und Präsentationen ist längst nicht mehr Zukunftsmusik, sondern bereits in der Wirklichkeit angekommen. Für Adobe stellen Anthropic, Canvas, Figma und OpenAI neue und starke Wettbewerber dar.
Für die KI-Modellentwickler ist das Kerngeschäftsfeld von Adobe hochspannend, da Unternehmenskunden in den Bereichen Bildbearbeitung, Grafikdesign und Desktop-Publishing viel Geld für qualitativ hochwertige Leistungen ausgeben. Dementsprechend drängen viele KI-Startups auf dieses Feld vor.
Adobe bleibt nicht untätig
Aber Adobe legt die Hände nicht in den Schoß, sondern hat längst damit begonnen, mächtige KI-Tools in seine Software-Suites zu integrieren. An den Zahlen des Tech-Konzerns lässt sich bislang auch keine negative Beeinträchtigung durch KI ablesen.
Und mit einem Forward-KGV von 11 ist die Adobe-Aktie derzeit so günstig wie schon lange nicht mehr. Es spricht zwar einiges gegen einen Kauf der Aktie, aber eben auch sehr viel dafür.
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