Seit Monaten schon steht die Adobe-Aktie heftig unter Druck. An der Börse wird KI für klassische Software-Unternehmen längst nicht mehr nur als Chance, sondern eben auch als Bedrohung angesehen. Insbesondere schnelle Fortschritte bei KI-Agenten lassen daran zweifeln, ob die umfangreichen und teuren Software-Suiten von Adobe und anderen in Zukunft überhaupt noch eine Existenzberechtigung haben.
In der ausgelaufenen Woche konnte Adobe wieder für den einen oder anderen Lichtblick sorgen. Aufmerksamkeit erregte man mit dem neuen Firefly AI Assistant, der Arbeitsabläufe aus verschiedenen Programmen steuern kann. Parallel dazu wurde eine Partnerschaft mit Anthropic verkündet, um auch externe Plattformen zu integrieren.
Lohnt sich das für Adobe?
Die eigenen Nutzer müssen ihre Arbeitsumgebung dabei nicht verlassen und die Abrechnung erfolgt über sein eigenes Credits-System. Im besten Fall kann der Anbieter an den neuen Lösungen also ordentlich mitverdienen. Ob das ausreichen wird, um einen möglichen Einbruch bei Abozahlen auszugleichen, bleibt jedoch wohl eher fraglich.
Die Anteilseigner bekamen in den letzten Tagen zwar etwas neue Hoffnung und die adobe-Aktie konnte mit 244,45 US-Dollar ins Wochenende gehen. Das sind aber noch immer rund 30 Prozent weniger als zu Jahresbeginn. Ob sich da schon von einer Erholung sprechen lässt oder es sich nicht doch eher um ein zartes Aufbäumen handelt, sei dahingestellt.
Adobe Aktie Chart
In der Bringschuld
Erfreulich ist es allemal, dass es bei Adobe in Sachen KI vorangeht und das Unternehmen dabei auch die Monetarisierung thematisiert. Noch reicht es aber nicht, um die Sorgen der Märkte wegzufegen. Gefragt ist ein stimmiges Konzept, mit dem Adobe auch in einem von immer mehr KI-Agenten geprägten Zeitalter nicht nur überdauern, sondern bestenfalls weiter wachsen kann.
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