Bei Adidas kommt neue Bewegung in die Aktie. Der Sportartikelkonzern sorgt mit einem kräftigen Signal für frische Fantasie am Markt: Adidas startet erstmals seit 2022 wieder ein Aktienrückkaufprogramm.
Das Volumen liegt bei 1,0 Mrd. Euro. Für Anleger ist das mehr als Kosmetik. Adidas greift selbst zur eigenen Aktie und sendet damit eine klare Botschaft: Das Management glaubt an Cashflow, Ertragskraft und Bewertung.
Adidas Aktie Chart
Adidas: Aktie reagiert freundlich
Doch wichtiger als das Tagesplus ist die Story dahinter. Ein Rückkauf kann den Gewinn je Aktie stützen. Er reduziert die Zahl der umlaufenden Papiere. Er schafft Nachfrage. Und er stärkt das Vertrauen, dass die Bilanz stabil genug ist, um sich diesen Schritt leisten zu können. Gleichzeitig bleibt klar: Ein Rückkauf ersetzt kein gutes Geschäft. Er verstärkt nur, was operativ funktioniert.
Das könnten Kurstreiber sein!
Genau hier liegen die möglichen neuen Kurstreiber. Adidas setzt auf mehrere Hebel zugleich. Ein zentraler Punkt ist die Marge. Weniger Rabatte und ein besserer Produktmix könnten die Profitabilität deutlich anheben. Gelingt das, wirkt jeder zusätzliche Euro Umsatz stärker als früher. Auch das Direktgeschäft gewinnt an Bedeutung. Eigene Online-Shops und Stores bringen bessere Kontrolle, höhere Margen und wertvolle Kundendaten.
Geht Adidas mit dem Trend!
Dazu kommt das Thema Produkt-Momentum. Trifft Adidas mit Performance-Wear oder Lifestyle-Kollektionen den Nerv der Zeit, kann sich das schnell im Umsatz zeigen. Trends entscheiden in dieser Branche über Erfolg oder Stillstand. Wer vorne liegt, gewinnt Regalfläche und Sichtbarkeit.
Lieferkette und Vorräte
Auch die Lieferkette rückt in den Fokus. Weniger Überbestände und bessere Planung entlasten den Cashflow. Das macht den Rückkauf erst nachhaltig. Unterm Strich entsteht ein spannendes Gesamtbild. Adidas hat mehrere Stellschrauben, die sich gegenseitig verstärken können. Genau daraus speist sich die neue Fantasie für die Aktie.
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