Adidas-Aktie: Es will einfach nicht klappen!

Trotz neuer Marketingkampagnen und besserer Fundamentaldaten als Konkurrenten bleibt die Adidas-Aktie unter Druck. Sorgen um die Konsumlaune in den USA belasten den Kurs.

Auf einen Blick:
  • Neue Kampagne mit Samuel L. Jackson gestartet
  • Fundamentaldaten besser als bei vielen Wettbewerbern
  • Aktienkurs kämpft mit der 160-Euro-Marke
  • Hohe US-Inflation belastet Konsumstimmung

Adidas stemmt sich mit einigen Maßnahmen gegen die dezente Konsumunlust der Verbraucher. Dazu gehört die kürzlich gestartete Kampagne „Hotel Superstar“, bei der Hollywood-Legende Samuel L. Jackson begleitet von weiteren Prominenten die Werbetrommel für das Unternehmen rührt. Gleichzeitig werden neue Kollektionen lanciert, etwa die in Zusammenarbeit mit Fans entstandene Linie „Villa Orginals“.

Auf fundamentaler Seite läuft es derweil für Adidas deutlich besser als für manchen Konkurrenten. Die Branche bleibt zwar im Krisenmodus. Doch bei Adidas sind mithin noch die größten Wachstumssignale festzustellen. All das scheint der Aktie aber weiterhin nicht in neue Kurshöhen verhelfen zu können.

Adidas: Auf und ab

Ein wenig bastelten die Käufer zuletzt zwar an einer Erholung bei der Adidas-Aktie. Doch jeglicher Versuch eines zarten Ausbruchs wird noch immer schnell kassiert. In dieser Woche scheiterte das Papier daran, die 160-Euro-Marke zu überwinden. Am Freitag ging es um 2,7 Prozent auf 158,20 Euro in die Tiefe.

Adidas Aktie Chart

Obschon der Kurs sich von den Zwischentiefs von Ende Januar sichtlich erholen konnte, bleibt es im Chart bei einer weitgehend negativen Tendenz. Verglichen mit Anfang Januar gab der Aktienkurs um 5,5 Prozent nach und im direkten Jahresvergleich sind noch Abschläge von mehr als 30 Prozent zu verzeichnen.

Die Sorgen bleiben

Zweifel scheinen weiterhin daran zu bestehen, ob es in diesem Jahr ein größeres Comeback geben kann. Enttäuscht dürften die Anteilseigner über die jüngsten Inflationsdaten aus dem wichtigen US-Markt gewesen sein. Dort galoppiert die Teuerungsrate weiterhin, auch wenn US-Präsident Donald Trump den Menschen etwas anderes weißmachen möchte. Solange die Preise für alltägliche Dinge weiter rasant ansteigen und die Löhne nicht hinterherkommen, dürften die US-Verbraucher eher weniger Geld für den Kauf von Sneakern und Co. zur Verfügung haben.

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