Adidas Aktie: Verdrängt Nike in US-Umfrage

Adidas verdrängt Nike in US-Konsumentenumfrage und erhält RBC-Bestätigung. Trotz jüngster Kursverluste setzt der Konzern auf Produktoffensiven.

Auf einen Blick:
  • Adidas überholt Nike in US-Umfrage
  • RBC bestätigt Outperform-Rating
  • Neue Produktserien vorgestellt
  • Aktie trotzdem unter Druck

Adidas verdrängt Nike in einer aktuellen US-Konsumentenumfrage zur „Back-to-School“-Saison von Platz eins der Markenbeliebtheit. RBC Capital Markets bestätigte am heutigen Mittwoch das Rating „Outperform“ und verwies zusätzlich auf ein stabiles China-Geschäft. Analyst Piral Dadhania sieht darin ein Signal, dass die Marke bei US-Kunden trotz der schwierigen Marktphase an Boden gewinnt.

Die Nachricht trifft auf eine Aktie, die zuletzt unter Druck stand. Am heutigen Mittwoch notiert das Papier bei 155,95 Euro und legt damit um 1,3 Prozent zu. Über die vergangenen 30 Tage hat der Kurs jedoch 13 Prozent verloren – die RBC-Bestätigung liefert nun einen ersten positiven Kontrapunkt zu dieser Talfahrt.

Produktoffensive auf mehreren Ebenen

Parallel zur Umfrage treibt Adidas seine Produktpalette voran. Am Dienstag stellte das Unternehmen die neue Fußballschuh-Serie „Chaos vs Control“ vor, die technische Neuerungen wie das Mesh-Obermaterial „NANOSTRIKE+“ und die Außensohlen-Technologie „STRIKEFRAME“ in den Modellen F50 und Predator einführt.

Am heutigen Mittwoch folgte der Launch der „Clubs Pet Collection“ – erstmals bietet Adidas offizielle Fan-Ausrüstung für Haustiere in den Farben von Partnervereinen wie Real Madrid, Arsenal und dem FC Bayern München an.

Diese Produktinitiativen unterstreichen die Markenstrategie, die auch in der RBC-Umfrage zum Ausdruck kommt: Adidas setzt auf Vielfalt im Sortiment, um Konsumenten über verschiedene Zielgruppen hinweg zu erreichen. Die Kombination aus sportlicher Kernkompetenz und Lifestyle-Erweiterungen soll die Markenwahrnehmung insgesamt stärken.

Belastungsfaktoren bleiben im Hintergrund

Trotz der positiven Nachrichten bleibt das Marktumfeld für Sportartikelhersteller angespannt. Enttäuschende Erlöszahlen des Schweizer Konkurrenten On Holding zogen Mitte August zeitweise die Aktien der gesamten Branche einschließlich Adidas, Puma und Nike ins Minus. UBS hatte die Einstufung für Adidas bereits vor rund zwei Wochen auf „Neutral“ belassen, seither verlor die Aktie 3,3 Prozent.

Auch die Quartalszahlen von Ende Juli, die einen Umsatzanstieg um 13,29 Prozent auf 6,74 Milliarden Euro und ein Ergebnis je Aktie von 2,10 Euro zeigten, konnten den Abwärtstrend der vergangenen Wochen nicht aufhalten – seit der Veröffentlichung büßte die Aktie 2,0 Prozent ein. Diese Diskrepanz zwischen operativer Stärke und Kursentwicklung beschäftigt Anleger seit Wochen und wird auch in der aktuellen Berichtssaison wieder ein Thema.

Zusätzlich sorgte Anfang August ein Eigengeschäft von Führungskräften für Aufmerksamkeit: Die Beteiligungsgesellschaft NNS Investments (Cyprus) Limited, die dem Aufsichtsratsmitglied Nassef Sawiris zuzurechnen ist, meldete eine Transaktion, die als Vertrauenssignal in schwierigen Marktphasen gewertet werden kann.

Für die kommenden Monate richtet sich der Blick der Anleger auf den 29. Oktober, wenn Adidas die Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Bis dahin dürfte die Kombination aus Markenstärke in Konsumentenumfragen und fortlaufenden Produktinnovationen den Rahmen für die weitere Kursentwicklung mitbestimmen, während makroökonomische Belastungsfaktoren wie Zinsängste und Sektor-Schwäche im Hintergrund weiter wirken.

Adidas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adidas-Analyse vom 19. August liefert die Antwort:

Die neusten Adidas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adidas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Adidas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)