Adidas-Aktie: Schlag in die Magengrube!

Die Adidas-Aktie verliert nach einer Doppelabstufung durch die Bank of America stark an Wert. Der Analyst sieht kaum fundamentale Hoffnung für eine Erholung im Jahr 2026.

Auf einen Blick:
  • Kurssturz nach Analysten-Herabstufung durch BoA
  • Doppelabstufung als starkes negatives Signal
  • Branchenweite Schwäche belastet Sportartikelwerte
  • Frühere Optimismus anderer Banken wird konterkariert

Was ist da denn schon wieder los? Am Dienstag krachte die Adidas-Aktie massiv ein. Zur Mittagszeit belief sich das Minus auf satte 7 % (Stand: 06.01.2026, 12:00 Uhr). Der Sportartikel-Wert war damit der größte Dax-Verlierer zu diesem Zeitpunkt. Auf 1-Jahres-Sicht hat Adidas nun 34 % eingebüßt, während der Dax knapp 24 % zulegen konnte.

Adidas-Aktie: Bank of America senkt den Daumen massiv

Die neuste Schlappe im desaströsen Kursbild der Herzogenauracher lässt sich auf eine Neubewertung durch die Bank of America (BoA) zurückführen. Der BoA-Analyst Thierry Cota dampfte seine Einstufung für Adidas von „Buy“ direkt auf „Underperform“ ein.

Der Experte übersprang damit die „Neutral“-Bewertung. Solche Doppelabstufungen sind relativ selten und werden im Markt oft als starkes negatives Signal gewertet, was sich nun auch im Aktienkurs widerspiegelt.

Adidas-Aktie: Analyst sieht kaum Hoffnung für 2026

Hintergrund: Die Adidas-Aktie konnte Mitte November bis Ende Dezember nach den schweren Einbrüchen im Jahresverlauf wieder etwas zulegen. Vor allem die Hoffnung auf eine Geschäftsbelebung durch große Sportereignisse wie die Fußball-WM im kommenden Sommer dürften die Anleger dazu bewogen haben, in den (deutlich abgewerteten) Titel zu investieren.

Doch Analyst Cota sieht für diese Hoffnung keine ausreichenden fundamentalen Belege. Vielmehr geht der Experte davon aus, dass sich die Schwächephase der Branche fortsetzt. Das betrifft indes nicht nur Adidas. So stufte er auch JD Sports ab und blieb bei Puma lediglich neutral. Auch diese beiden Branchentitel mussten am Dienstag Abstriche hinnehmen, wenngleich nicht so stark wie bei Adidas.

Zur Einordnung: Die Sportartikelbranche wird unter anderem durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten belastet, die dafür sorgen, dass viele Verbraucher bei Luxusgütern zurückhaltender werden. Hinzu kommen die lahmende Konjunktur vor allem in Europa, der wachsende Protektionismus etwa in China sowie die Handelskonflikte und gestiegenen Zölle.

Adidas-Aktie: Noch im Dezember waren viele Analysten optimistisch

Noch im Dezember hatten sich einige Analysten – etwa von Bernstein, Warburg und der Deutschen Bank – stark für die Adidas-Aktie ausgesprochen und ihre „Buy“- bzw. „Outperform“-Einstufungen bestätigt, mit teils hohen Kurszielen. Neuere Einschätzungen von diesen Instituten liegen derzeit noch nicht vor.

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