Adidas Aktie: Nikes Schwäche als Chance

Symbolbild, KI-generiert

Nike senkt seine Jahresprognose, während Adidas für 2026 ein währungsbereinigtes Umsatzplus von neun bis zehn Prozent anstrebt.

Auf einen Blick:
  • Nike-Umsatz im ersten Quartal vier Prozent niedriger
  • China-Geschäft bei Nike um 26 Prozent geschrumpft
  • Adidas erwartet 2026 neun bis zehn Prozent Wachstum
  • JPMorgan senkt Kursziel auf 210 Euro

Nikes enttäuschende Zahlen liefern Adidas Rückenwind, zugleich aber auch Fragezeichen. Der US-Rivale hat den Ausblick gekappt, die Aktie verlor nachbörslich mehr als acht Prozent. Für die Wolfsburger, die am 29. Oktober eigene Zahlen vorlegen, ist das die wichtigste Vorgabe vor dem Quartalsbericht.

Was Nike gemeldet hat

Der Umsatz sank im ersten Geschäftsquartal um vier Prozent auf 11,21 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 11,32 Milliarden gerechnet. Besonders schwer wiegt China, wo das Geschäft währungsbereinigt um 26 Prozent einbrach. Adidas legte dort im zweiten Quartal um 15 Prozent zu.

Für das Gesamtjahr stellt Nike einen Umsatzrückgang im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Der Druck soll bis ins Geschäftsjahr 2028 anhalten. Adidas peilt für 2026 dagegen ein währungsbereinigtes Plus von neun bis zehn Prozent an.

Regalfläche frei, Nachfrage fraglich

Die Lesart liegt nahe: Der Marktführer räumt auf, der Herausforderer gewinnt Anteile. Nike nimmt Klassiker wie den Dunk zurück und bereinigt den Handel in China. Dort entsteht Regalfläche, um die Adidas kämpfen kann.

Allerdings gibt es Gegenargumente. Nike verlor auch in Europa fünf Prozent, also in jener Region, in der Adidas im zweiten Quartal mit sechs Prozent am langsamsten wuchs. Im Laufgeschäft, aus dem Adidas viel Wachstum zieht, legt Nike zudem zweistellig zu. Im Basketball greift der Konzern mit einer neuen Kollektion von Caitlin Clark an. Schwäche beim Rivalen kann eben auch auf eine schwächere Nachfrage in der gesamten Branche hindeuten.

JPMorgan bleibt optimistisch

Genau diese skeptischere Brancheneinschätzung hat JPMorgan zuletzt bewogen, das Kursziel von 230 auf 210 Euro zu senken. Die Einstufung bleibt bei „Overweight“. Analystin Wendy Liu kappte ihre Ergebnisprognosen bis 2028 um bis zu 10 Prozent.

Beruhigend findet sie die breite Neuheiten-Pipeline, positive Signale aus dem Einzelhandel und weitgehend positive Checks der Vertriebskanäle. Am 29. Oktober zeigt sich, ob Adidas den Vorsprung gegenüber Nike auch in Europa und im Laufgeschäft verteidigt.

Adidas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adidas-Analyse vom 02. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Adidas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adidas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Adidas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)