Adidas-Aktie: Neue Zollängste stehen der Erholung im Weg!

Die Adidas-Aktie verliert deutlich, da neue Zollpläne von Donald Trump die Anleger verunsichern und die jüngste positive Analystenstimmung überschatten.

Auf einen Blick:
  • UBS hält an Kaufempfehlung für Adidas fest
  • Aktienkurs fällt nach Zolldrohungen von Trump
  • Angst vor eskalierendem Handelskonflikt wächst
  • Charttechnisch droht Unterschreitung des Jahrestiefs

Erst in der vergangenen Woche trauten sich die Analysten der UBS, für Adidas eine Lanze zu brechen. Die Schweizer Großbank bestätigte die Kaufempfehlung für die angeschlagene Aktie des Sportartikelkonzerns und rüttelte nicht am mittlerweile schwer beeindruckenden Kursziel in Höhe von 256 Euro.

Argumentiert wurde damit, dass vor allem sogenannte Superstar-Sneaker noch sehr gefragt sein. Damit reagieren die Experten auf eine vorherige Einschätzung der Bank of America. Dort hieß es, dass der Sneaker-Boom ausgereizt sei. Die UBS lässt das aber nicht vollumfänglich gelten und erkennt bei Adidas durchaus das Potenzial für eine größere Erholung.

Die Adidas-Aktie fällt

Die Rechnung hatte die UBS aber noch ohne die jüngsten Zolldrohungen von Donald Trump gemacht, welche am Wochenende für heftige Erschütterungen sorgten. Sollten die neuen Zölle ab Februar kommen, würde es Adidas zwar nicht direkt treffen, da weit über 90 Prozent der Produktion in Asien stattfinden. Die Sorge vor einem eskalierenden Handelskrieg reicht aber aus, um die Anleger in die Defensive zu schicken.

Adidas Aktie Chart

Mit der Adidas-Aktie ging es heute bis zum Vormittag um 3,9 Prozent auf 153,60 Euro abwärts und die Charttechnik bleibt ein trauriger Anblick. Ein weiterer Abschlag in dieser Größenordnung würde bereits mehr als ausreichen, um das 52-Wochen-Tief bei 149,50 Euro zu unterschreiten.

Unruhige Zeiten

Dazu muss es nicht kommen, doch der plötzliche Stimmungswechsel an den europäischen Börsen lässt auch keine schnelle Erholung vermuten. Adidas hat wenig Handhabe gegen die geopolitischen Verwerfungen, welche aufgrund von Trumps Anspruch auf Grönland entstehen. Daher gibt es für Anleger umso weniger Gründe, um die Seitenlinie zu verlassen. Auf lange Sicht ist das Potenzial für ein Comeback zwar vorhanden. Aktuell stellt sich jedoch sehr akut die Frage, ob es in der Zwischenzeit nicht noch einmal sehr viel weiter in Richtung Süden gehen mag.

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