Adidas Aktie: Jefferies bestätigt Kursziel von 190 Euro

Jefferies-Analyst bekräftigt Kaufvotum für Adidas dank Produktneuheiten und solidem Quartalsergebnis. Die Aktie erholt sich vom Jahrestief.

Auf einen Blick:
  • Jefferies bestätigt Buy-Rating für Adidas
  • Umsatzplus von 7,1 Prozent im ersten Quartal
  • Aktie erholt sich vom 52-Wochen-Tief
  • Kursziel liegt 22 Prozent über aktuellem Niveau

James Grzinic von Jefferies bleibt zuversichtlich: Der Analyst bekräftigt sein „Buy“-Rating für Adidas mit einem Kursziel von 190 Euro. Er sieht eine wachsende Bereitschaft der Anleger, sich wieder auf den Sportartikelkonzern einzulassen. Entscheidend dafür sind die Produktinnovationen.

Sie stechen trotz branchenweiter Herausforderungen hervor – die Inflation im Zuge des Iran-Kriegs belastet die gesamte Industrie. Hinzu kommen solide Quartalszahlen: Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 6,59 Milliarden Euro, ein Plus von 7,1 Prozent zum Vorjahr. Der operative Gewinn erreichte 705 Millionen Euro. Der Konzern bestätigte seine Prognose für 2026: hohes einstelliges Umsatzwachstum und ein operativer Gewinn von rund 2,3 Milliarden Euro.

Aktie erholt sich vom Tief

Nach dem Rutsch auf ein 52-Wochen-Tief von 130,60 Euro Anfang April zieht die Aktie wieder an. Aktuell notiert sie bei 155,70 Euro, ein Minus von 1,39 Prozent am Dienstag. Auf 30 Tage gerechnet steht ein Plus von 12,42 Prozent. Der 50-Tage-Durchschnitt von 141,54 Euro liegt nun klar unter dem Kurs – ein technisches Signal. Der RSI von 65 deutet auf eine neutrale bis leicht überkaufte Lage. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 220,90 Euro beträgt allerdings noch knapp 30 Prozent.

Ausblick: 190 Euro in Sicht?

Das Kursziel von Jefferies liegt rund 22 Prozent über dem aktuellen Niveau. Analyst Grzinic argumentiert mit der Innovationskraft von Adidas. Ob der Markt dieses Vertrauen teilt, zeigen die nächsten Quartale. Am 22. Mai 2026 hatte bereits „Der Aktionär“ eine mögliche Trendwende beschrieben. Der operative Gewinn von 705 Millionen Euro im ersten Quartal und die bestätigte Jahresprognose liefern dafür eine fundamentale Grundlage.

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