Adidas-Aktie: Gedämpfte Comeback-Hoffnung!

Trotz massiver Kursverluste und US-Zöllen auf Asien-Produktion bleibt Bernstein Research optimistisch für Adidas und senkt das Kursziel nur leicht.

Auf einen Blick:
  • Kursverlust von fast 40 Prozent
  • Hohe US-Zölle auf Vietnam-Produktion
  • Bernstein senkt Kursziel auf 245 Euro
  • Fußball-WM als Hoffnungsträger

Um fast 40 Prozent ist die Adidas-Aktie in den vergangenen zwölf Monaten in die Tiefe gerutscht, was vor allem mit Zöllen zu tun hat. Über 90 Prozent der Fertigung finden in Asien statt. Schätzungsweise 27 Prozent entfallen auf Vietnam, wo US-Strafzölle in Höhe von 46 Prozent greifen.

Doch von alledem lässt sich längst nicht jeder verunsichern. Weiterhin großes Comeback-Potenzial erkennen Analysten, darunter Bernstein Research. Dort wurde das Kursziel zuletzt zwar leicht von 255 auf 245 Euro gesenkt. Letzteres ist aber noch immer deutlich mehr als der letzte Schlusskurs, der sich auf überschaubare 136,25 Euro belief. Folgerichtig wird auch nicht am Rating gerüttelt, welches auf „Outperform“ lautet.

Ein Sommermärchen für Adidas?

Hoffnung machen sich die Experten und auch Adidas selbst mit Blick auf die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft. Bei Bernstein sieht man sogar die Möglichkeit, dass ein starkes Abschneiden eine Neubewertung der Aktie nach sich ziehen könnte. Die Anleger sind davon aber noch nicht ganz überzeugt.

Adidas Aktie Chart

Die Adidas-Aktie gab am Freitag in einem schwachen Umfeld um 1,3 Prozent nach und blieb damit in direkter Nähe zum 52-Wochen-Tief bei 129,95 Euro. Die Skepsis der Börsianer ist durchaus berechtigt. Denn die Fußball-WM ist letztlich eine recht kurzlebige Angelegenheit. Zölle und weitere geopolitische Verwerfungen hingegen dürften uns noch eine ganze Weile länger begleiten.

Angeschlagen

Bei Adidas kommt derzeit einiges zusammen. Die Zollproblematik schlägt in einer Zeit zu, in der die Konsumlaune sich gerade in den USA ohnehin auf historischen Tiefständen bewegt. Nun kommt auch noch eine waschechte Energiekrise hinzu, die Asien besonders hart trifft. Die Kosten steigen und es ist sehr schwer, dies an die Kunden weiterzureichen. Dass die Margen da plötzliche Sprünge machen, ist eher nicht abzusehen.

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