Adidas belohnt seine Aktionäre mit weiteren Kapitalrückflüssen. Der Sportartikelhersteller hat die zweite Tranche seines laufenden Aktienrückkaufprogramms gestartet. Bis spätestens Ende September 2026 will das Unternehmen eigene Aktien im Wert von bis zu 500 Millionen Euro erwerben. Damit setzt Adidas ein bereits zu Jahresbeginn angekündigtes Programm konsequent fort.
Adidas-Aktie: Milliardenschweres Rückkaufproramm 2026
Bereits im Februar und März hatte der Konzern im Rahmen der ersten Tranche Aktien im Wert von 500 Millionen Euro zurückgekauft. Insgesamt sollen im laufenden Jahr eigene Anteilsscheine im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro erworben werden. Die zurückgekauften Aktien will Adidas anschließend einziehen, wodurch sich die Zahl der ausstehenden Aktien reduziert. Für die verbleibenden Aktionäre steigt dadurch rechnerisch der Gewinn je Aktie.
Das Rückkaufprogramm ergänzt die bestehende Dividendenpolitik des Unternehmens. Zusammen mit der im Mai ausgezahlten Dividende für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 491 Millionen Euro plant Adidas im Jahr 2026 insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an seine Aktionäre zurückzugeben.
Adidas-Aktie: Starke Geschäftsentwicklung schafft Spielraum
Möglich wird das Programm durch die deutlich verbesserte Finanzlage des Konzerns. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz währungsbereinigt um 14 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte um 16 Prozent auf 705 Millionen Euro zu, während der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 11 Prozent auf 484 Millionen Euro wuchs.
Zur Einordnung: Aktienrückkäufe gelten an der Börse häufig als Zeichen finanzieller Stärke. Sie zeigen, dass ein Unternehmen ausreichend Liquidität erwirtschaftet und gleichzeitig Vertrauen in die eigene Geschäftsentwicklung hat.
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