Adidas Aktie: Beckham und Messi treiben Q4-Kampagne

Symbolbild, KI-generiert

UBS senkt das Kursziel auf 160 Euro; Adidas veröffentlicht am 29. Oktober Quartals- und Neunmonatszahlen.

Auf einen Blick:
  • Beckham-Sonderedition des Predator startet
  • Messi-Abschiedsspiel mit Adidas-Sondertrikot
  • UBS reduziert Kursziel auf 160 Euro
  • Quartalszahlen folgen am 29. Oktober

Der Sportartikelhersteller Adidas setzt zum Auftakt in das Schlussquartal auf die Strahlkraft bekannter Fußball-Ikonen. Am heutigen Dienstag startet der Verkauf einer gemeinsam mit David Beckham gestalteten Sonderedition des Fußballschuhs Predator sowie der Neuauflage „Predator Precision Remade“.

Anlass ist der 25. Jahrestag von Beckhams Freistoßtor gegen Griechenland. Parallel dazu steht das Abschiedsländerspiel von Lionel Messi für Argentinien am heutigen 6. Oktober auf dem Plan, bei dem die Mannschaft in einem eigens von Adidas entworfenen Sondertrikot aufläuft.

Mit den aufmerksamkeitsstarken Sonderkollektionen will der Herzogenauracher Konzern die Markendynamik hochhalten, während sich das Marktumfeld spürbar abkühlt.

Druck auf die Margen und gedämpfte Erwartungen

Die Marketingoffensiven treffen auf eine zunehmend vorsichtige Stimmung am Kapitalmarkt. Zuletzt sorgten Analystenstimmen für Gegenwind: Die UBS nahm ihre Zielmarke von 173 auf 160 Euro zurück.

Die Experten der Schweizer Bank verwiesen dabei auf mögliche Abwärtskorrekturen der Konsensprognosen für das Geschäftsjahr 2027 infolge von Margendruck und einer allgemeinen Marktabkühlung.

Analyst James Grzinic betonte vor dem anstehenden Zwischenbericht allerdings eine stärkere Abhängigkeit vom vierten Quartal als bislang angenommen und bezeichnete das Jahresendgeschäft als wichtigen Gradmesser vor hohen Vergleichswerten im ersten Halbjahr 2027.

Zwischenbericht Ende Oktober als Wegweiser

Nach den jüngsten Kurseinbußen erholt sich das Papier am heutigen Handelstag leicht. Die Adidas-Aktie notiert aktuell bei 145,30 Euro, was einem Zuwachs von 1,8 Prozent entspricht.

Klarheit über den tatsächlichen Geschäftsverlauf sollen die anstehenden Finanzzahlen bringen. Für den 29. Oktober hat der Konzern die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal und der Neunmonatszahlen 2026 angekündigt.

Medienberichten zufolge rechnen Analysten für das abgelaufene Quartal mit einer Abschwächung des organischen Wachstums auf 6 Prozent, nachdem im Vorquartal noch ein Zuwachs von 14 Prozent erzielt worden war. Das operative Ergebnis (EBIT) wird im Marktkonsens bei rund 740 Millionen Euro erwartet.

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