Adidas-Aktie: Auf der Verliererseite?

Der Einstieg von Anta Sports bei Puma erhöht den Druck auf Adidas, insbesondere im wichtigen chinesischen Markt. Die Aktie des Sportartikelherstellers kämpft bereits nahe ihrem Jahrestief.

Auf einen Blick:
  • Anta Sports übernimmt Beteiligung an Konkurrent Puma
  • Chinesischer Markt als zentrale Herausforderung für Adidas
  • Adidas-Aktie notiert knapp über 52-Wochen-Tief
  • Ehemaliger Adidas-Manager leitet nun den Rivalen

In dieser Woche geht es bei den Aktien der Sportartikelkonzerne hoch her. Der mittlerweile bestätigte Einstieg von Anta Sports bei Puma sorgt für viel Aufsehen und neue Hoffnungen. Doch Konkurrent Adidas werden aufgrund dieser Entwicklung maßgebliche Bedrohungen zugesprochen. Das gilt insbesondere mit Blick auf den chinesischen Markt.

Dort konnte Adidas sich in der jüngeren Vergangenheit besser als Puma entwickeln, schwächelte aber dennoch. An den Märkten werden nun Szenarien durchgespielt, in denen Puma im Reich der Mitte ein massives Revival erfahren könnte. Denn Anta Sports ist dort bereits Marktführer und stellte mit Fila unter Beweis, wie sich westliche Marken in Fernost revitalisieren lassen.

Adidas unter Druck

Natürlich sind solche Überlegungen bisher noch rein theoretischer Natur. Noch mehr Unruhe entsteht aber durch den ehemaligen Adidas-Manager Arthur Hoeld in der Rolle des Puma-CEO. Über die Schwachpunkte seines ehemaligen Arbeitgebers dürfte Hoeld schließlich so einiges wissen.

Es bleibt ein ungutes Gefühl und die ohnehin angeschlagene Adidas-Aktie gerät derzeit noch weiter ins Rutschen. Die Verluste am Dienstag fielen zwar überschaubar aus und auch am Mittwochmorgen kam es noch nicht zu einem großen Kursrutsch. Doch die Bullen tun sich sichtlich schwer damit, die nur knapp über dem 52-Wochen-Tief liegenden Kurse noch zu verteidigen.

Adidas Aktie Chart

Überzogene Panik?

Es ist davon auszugehen, dass durch den Einstieg von Anta bei Puma Bewegung in den Markt kommen dürfte. Ob deshalb schon Panik unter den Adidas-Aktionären ausbrechen muss, sei aber an dieser Stelle dahingestellt. Auch abseits davon scheint das Unternehmen von den Börsen härter abgestraft zu werden, als es nötig wäre. Denn im Segment kann Adidas durchaus mit einigen positiven Entwicklungen punkten. Die Aktie scheint für ein Comeback fast schon prädestiniert zu sein, doch wird es dafür einen grundlegenden Wechsel des Sentiments brauchen.

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