Die Märkte zeigen sich zu Beginn der neuen Woche wenig gut gelaunt. Alles steht im Zeichen des Kriegs im Iran sowie der Schließung der Straße von Hormus. Letzteres ist für Adidas zwar weniger interessant, da Containerschiffe in aller Regel andere Routen nehmen und etwa über die Straße von Malakka und den Suezkanal verlaufen. In Mitleidenschaft wird die Adidas-Aktie dennoch gezogen.
Bis zum Vormittag gab der Kurs um etwas mehr als zwei Prozent auf 154,95 Euro nach, was an der Erholung aus dem Februar schon wieder nagt. Zwar gab es keine neuerlichen Hiobsbotschaften. Durch die nochmals höhere Unsicherheit an den Märkten verabschieden sich Anleger sich aber schlicht vermehrt von zyklischen Titeln und bevorzugen sichere Häfen wie Gold.
Das könnte auch für Adidas teuer werden
Ferner sorgen die aktuellen Ereignisse für sprunghafte Anstiege bei Öl- und damit Energiepreisen. Sollte es dabei bleiben, wird es zwangsläufig alle Unternehmen und damit auch Adidas betreffen. Wie sehr höhere Energiepreise das Geschäft belasten können, das wissen besonders deutsche Unternehmen und Anleger nur zu gut.
Adidas Aktie Chart
Die große Frage bleibt daher, wie lange der Konflikt sich hinziehen mag und welche nachhaltigen Effekte sich daraus ergeben mögen. Adidas selbst bleibt von alledem akut erst einmal verschont. Doch die latente Sorge vor weitreichenderen Konsequenzen lässt die Aktie dennoch in den roten Bereich abdriften.
Begrenzte Hoffnung
Es fehlt auch ein wenig an einem Gegengewicht. Auch wenn Adidas sich besser als mancher Konkurrent schlägt, so blicken die Anleger doch weiterhin sorgenvoll auf einen schwierigen chinesischen Markt und eine anhaltend hohe Inflation in den USA. Anzeichen für sprunghafte Anstiege bei den Absatzzahlen, was dem allgemeinen Marktsentiment etwas entgegenstehen könnte, sind momentan nicht auszumachen.
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