Adidas Aktie: 400 Millionen Euro Zoll-Belastung akzeptiert

Adidas hält trotz US-Zöllen und Währungseffekten am Gewinnziel für 2026 fest und signalisiert Vertrauen in die Marke.

Auf einen Blick:
  • Gewinnziel von 2,3 Milliarden Euro bestätigt
  • US-Zölle belasten mit 400 Millionen Euro
  • Kurserholung von 40 Prozent seit März-Tief
  • Fußball-WM als wichtiger Wachstumstreiber

Adidas rechnet für 2026 mit einem Gegenwind von rund 400 Millionen Euro. US-Zölle und ungünstige Wechselkurse belasten das Ergebnis. Der Konzern hält trotzdem an seinem Gewinnziel fest – ein deutliches Signal an die Anleger. Aktuell befindet sich Adidas in der sogenannten Quiet Period vor den Halbjahreszahlen am 30. Juli 2026.

Am Dienstag notiert die Aktie bei 181,75 Euro, ein Minus von 0,44 Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Wochensicht steht ein Rückgang von 2,73 Prozent, auf Monatssicht dagegen ein Plus von 3,68 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt das Papier mit 7,90 Prozent im Plus.

Gewinnziel trotz Zoll-Belastung

Der Konzern peilt für 2026 ein Betriebsergebnis von rund 2,3 Milliarden Euro an. Das ist bemerkenswert: US-Zölle und Währungseffekte kosten das Unternehmen laut eigenen Angaben etwa 400 Millionen Euro. Das Management hält trotzdem an der Prognose fest. Das signalisiert Vertrauen in die Markendynamik und die laufenden Effizienzprogramme.

Kursrallye seit dem Tief im März

Der aktuelle Kurs liegt weit über dem Jahrestief von 130,20 Euro. Adidas erreichte diesen Tiefpunkt am 23. März 2026. Der Abstand zum Tief beträgt inzwischen fast 40 Prozent.

Zum bisherigen Jahreshoch fehlen dagegen noch gut 13 Prozent. Am 16. Juli 2025 hatte die Aktie bei 209,20 Euro ihren bisherigen Höchststand erreicht. Der Kurs notiert aktuell rund 9 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 166,86 Euro, der RSI von 59,6 zeigt dabei keine Überhitzung an.

Das laufende Aktienrückkaufprogramm stützt die Erholung zusätzlich. Am Montagabend, dem 13. Juli 2026, veröffentlichte Adidas eine neue Kapitalmarktinformation dazu. In der Woche vom 6. bis 10. Juli kaufte der Konzern weitere Aktien über die Börse Xetra. Die zweite Tranche summiert sich damit auf 687.019 zurückgekaufte Aktien.

Rückenwind durch die Fußball-WM

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber für Adidas. Das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko soll dem Trikotgeschäft und der Markenpräsenz kräftige Impulse geben. Analysten sehen darin einen zentralen Hebel für höhere Margen. Der Handel verkauft Adidas-Produkte derzeit verstärkt zu Vollpreisen statt mit Rabatt.

Analysten sehen Luft nach oben

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei rund 213,90 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von mehr als 15 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs. JP Morgan bestätigte zuletzt die Einstufung „Neutral“. RBC Capital Markets zeigt sich mit einem Kursziel von bis zu 210 Euro optimistischer und verweist auf höhere Wachstumsraten beim Gewinn je Aktie.

Der 30. Juli 2026 wird zum nächsten wichtigen Termin für die Aktie. Dann legt Adidas die Zahlen für das zweite Quartal vor und könnte die Prognose für das zweite Halbjahr präzisieren. Bis dahin dürften vor allem die technische Lage und der Fortschritt beim Rückkaufprogramm den Kursverlauf bestimmen.

Adidas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adidas-Analyse vom 14. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Adidas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adidas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Adidas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)