Neuer Chef, offene Fragen
AC Immune verliert seine langjährige CEO Andrea Pfeifer. Mit sofortiger Wirkung übernimmt Martin Zügel als Interims-CEO. Für ein Biotech-Unternehmen, das auf Alzheimer-Forschung setzt, ist das ein wichtiger Einschnitt.
Warum der Wechsel erfolgt, bleibt offen. Auch zu möglichen strategischen Anpassungen hat das Unternehmen bislang nichts gesagt. Genau diese Lücke macht die Nachricht für Anleger relevant. Die operative Arbeit läuft weiter, aber die Führungsspitze wird neu sortiert.
Aktie unter Druck, aber nicht eingebrochen
Am Donnerstag schloss die Aktie bei 2,40 Euro. Auf sieben Tage gesehen liegt sie 1,64 Prozent im Minus, über 30 Tage sogar 9,76 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus 16,06 Prozent.
Im größeren Bild bleibt das Papier dennoch deutlich über dem Vorjahrestief. Auf 12 Monate gerechnet steht ein Plus von 70,81 Prozent. Der Kurs liegt aber weiter 27,01 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,29 Euro.
Fokus bleibt auf der Pipeline
AC Immune arbeitet weiter an klinischen Programmen gegen neurodegenerative Erkrankungen. Der Führungswechsel ändert daran zunächst nichts. Entscheidend ist, ob das Unternehmen unter dem neuen Interimschef den Kurs in der Entwicklung stabil hält.
Der Sektor bleibt anspruchsvoll. Andere Biotech-Firmen melden regulatorische Fortschritte, während AC Immune seine Studien vorantreibt. Für den Titel bleibt damit vor allem ein Punkt wichtig: Die nächsten klinischen Zwischenergebnisse dürften zeigen, wie belastbar die Story nach dem Wechsel an der Spitze ist.
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