Während der Markt nervös auf mögliche Einbrüche bei klassischen Software-Anbietern reagiert, zieht ServiceNow unbeirrt durch. ServiceNow verkauft längst nicht mehr nur Programme. Es liefert das digitale Grundgerüst, auf dem Unternehmen ihre KI steuern. Genau darin liegt der Unterschied. ServiceNow wird zur Schaltzentrale für Abläufe, Daten und Automatisierung.
ServiceNow Aktie Chart
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache
Umsatz und Gewinn wachsen bei ServiceNow kräftig. Vor allem Abos treiben das Geschäft. Gleichzeitig steigen Margen und freier Cashflow. Die Kosten bleiben unter Kontrolle. Frühe Milliarden-Investitionen in Forschung zahlen sich jetzt aus. Das Unternehmen erntet, was es jahrelang gesät hat.
Der Vorteil: ServiceNow bindet Kunden immer tiefer. Firmen starten oft mit nur einem Modul. Danach folgen weitere. Die KI arbeitet umso besser, je mehr Daten sie bekommt. Alte Systeme bremsen. Der Wechsel zur einheitlichen Plattform wird fast zwangsläufig. Das macht den Ausstieg teuer und unattraktiv.
ServiceNow mit hohem Auftragsbestand
Viele Umsätze gelten als vertraglich gesichert. Die Pipeline für die kommenden Quartale wirkt prall gefüllt. Großaufträge nehmen zu. Bestandskunden geben mehr Geld aus als je zuvor.
Parallel baut ServiceNow seine Macht weiter aus. Übernahmen stärken KI, Sicherheit und Datenkontrolle. Neue Finanzierungsmodelle sorgen für mehr Geld im Voraus. Die Kasse füllt sich. Trotz Zukäufen bleibt die Bilanz stabil.
ServiceNow: Börse verkennt Chance
Die Aktie von ServiceNow liegt derzeit mit 118 Dollar rund 50 Prozent unter ihrem Allzeithoch. Angst vor KI und schrumpfenden Nutzerzahlen drückt den Kurs. Doch ServiceNow verdient zunehmend unabhängig von Köpfen. Abgerechnet wird pro Aktion, nicht pro Arbeitsplatz.
ServiceNow greift an, während andere zaudern. Die Firma formt sich zum Betriebssystem der KI-Wirtschaft. Wer nur „SaaS“ sieht, verpasst das eigentliche Spiel. Hier entsteht eine neue Machtzentrale im digitalen Alltag großer Unternehmen.
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