Die Expansion nimmt Fahrt auf. AbbVie sichert sich für 112,5 Millionen Dollar eine Produktionsstätte in Tempe, Arizona, samt der Rechte am SmartDose 3.5 Milliliter Drug-Delivery-System. Verkäufer ist West Pharmaceutical Services. Der Deal soll Mitte des Jahres abgeschlossen werden.
Die Amerikaner investieren damit gezielt in ihre Zukunft. Rund 200 neue Mitarbeiter werden am Standort eingestellt. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über 175 Millionen Dollar, wenn man Modernisierung und Integration der Anlage einrechnet. AbbVie will damit die Fertigungskapazitäten für aktuelle und künftige Medikamente in den Bereichen Immunologie und Neurowissenschaften massiv ausbauen.
Die Analysten bleiben optimistisch
West Pharmaceutical Services behält übrigens die Entwicklung und Produktion aller anderen SmartDose-Versionen, einschließlich des 10-Milliliter-Systems. Die Transaktion ist also klar aufgeteilt und strategisch sinnvoll für beide Seiten.
Die Börse nimmt die Nachricht gelassen auf. Die AbbVie-Aktie notiert aktuell bei 220,99 Dollar und legte um 0,41 Prozent zu. Leerink Partners hat das Kursziel leicht von 243 auf 245 Dollar angehoben und die Outperform-Einstufung bestätigt. Der Analystenkonsens sieht das Papier im Schnitt bei 250,68 Dollar. Das wären noch einmal gut 13 Prozent Luft nach oben.
Die Investition zeigt Vertrauen in die eigene Pipeline. AbbVie baut sich hier eine solide Basis für künftiges Wachstum auf. Anleger dürften das honorieren, wenn die Integration der neuen Anlage reibungslos verläuft.
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