Abbott-Aktie: Starke Zahlen reichen nicht!

Der Gesundheitskonzern Abbott verzeichnete im vierten Quartal Gewinn- und Umsatzwachstum, doch die Aktie reagierte verhalten.

Auf einen Blick:
  • Bereinigte Gewinne je Aktie stiegen im vierten Quartal um 12 Prozent auf 1,50 Dollar
  • Organisches Umsatzwachstum von 6,7 Prozent für 2025 ohne COVID-Tests
  • Dividende wurde zum 54. Mal in Folge erhöht, Steigerung um 6,8 Prozent
  • Übernahme von Exact Sciences soll Abbott zum Marktführer im Krebsdiagnostik-Segment machen

Abbott liefert solide Zahlen ab, doch die Börse zeigt sich unbeeindruckt. Im vierten Quartal kletterte der bereinigte Gewinn je Aktie um 12 Prozent auf 1,50 Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 kam Abbott auf 5,15 Dollar je Aktie, ein Plus von 10 Prozent. Die Umsätze stiegen organisch um 3,8 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar im Schlussquartal.

Besonders stark lief es im Bereich Medical Devices mit einem organischen Wachstum von 10,4 Prozent. Hier brillierte vor allem das Diabetes-Care-Geschäft mit einem Umsatzplus von 11,7 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Die kontinuierlichen Glukosemessgeräte allein brachten 2,0 Milliarden Dollar ein und wuchsen um 12,2 Prozent organisch. Das Nutrition-Geschäft hingegen enttäuschte mit einem Rückgang von 9,1 Prozent auf 1,94 Milliarden Dollar.

Die Zukunft liegt in der Krebsdiagnostik

Abbott setzt große Hoffnungen auf die geplante Übernahme von Exact Sciences, die im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden soll. Mit diesem Deal will sich der Konzern im 60 Milliarden Dollar schweren US-Markt für Krebsdiagnostik an die Spitze setzen. Gleichzeitig erhielt Abbott im Dezember die FDA-Zulassung für sein Volt PFA-System zur Behandlung von Vorhofflimmern und im Januar die CE-Kennzeichnung für den TactiFlex Duo Ablation Catheter.

Für 2026 stellt Abbott ein organisches Umsatzwachstum von 6,5 bis 7,5 Prozent in Aussicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 5,55 bis 5,80 Dollar steigen, was am Mittelwert einem Wachstum von 10 Prozent entspricht. Die Dividende wurde zum 54. Mal in Folge erhöht, diesmal um 6,8 Prozent auf 63 Cent je Aktie. Anleger dürften jetzt gespannt auf die Umsetzung der Wachstumsstrategie schauen, denn die Bewertung ist anspruchsvoll. Die kommenden Quartale werden zeigen, ob Abbott die hohen Erwartungen erfüllen kann.

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