Abbott Laboratories macht Ernst mit der Finanzierung seiner Mega-Übernahme. Der Medizintechnik-Konzern startet jetzt eine Anleihe-Emission in bis zu acht Tranchen, um die rund 21 Milliarden Dollar schwere Akquisition von Exact Sciences zu stemmen. Das Volumen ist beachtlich, die Laufzeiten reichen von drei bis zu 40 Jahren.
Die längste Tranche mit Fälligkeit 2066 soll nach ersten Preisdiskussionen mit einem Aufschlag von etwa 1,15 Prozentpunkten über US-Staatsanleihen platziert werden. Morgan Stanley, Barclays, Bank of America und JPMorgan Chase managen die Emission. Für Abbott geht es dabei um mehr als nur Geld. Es geht um die strategische Neuausrichtung im Bereich Krebsfrüherkennung.
Die Brücke wird abgebaut
Morgan Stanley hatte dem Konzern Ende vergangenen Jahres bereits eine Brückenfinanzierung über 20 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Das war einer der größten derartigen Kredite im Jahr 2025. Jetzt wird diese kurzfristige Fazilität durch die Anleihe-Emission ersetzt. Eine klassische Vorgehensweise bei Großübernahmen, aber das Timing ist entscheidend.
Die Märkte beobachten solche Transaktionen genau. Abbott setzt auf langfristige Finanzierung und vermeidet damit den Druck kurzfristiger Refinanzierung. Mit Exact Sciences holt sich der Konzern einen führenden Anbieter im Bereich Krebsvorsorge ins Boot. Ob sich die Milliarden-Wette auszahlt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Anleger sollten die Integration und die Schuldenlast im Auge behalten.
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