ABB legt nach. Der Schweizer Technologiekonzern setzt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm fort – in einer Woche, die nach einem neuen Allzeithoch aussieht.
Der jüngste Rückkauf erfolgte zwischen dem 4. und 10. Juni über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange. Möglich sind pro Handelstag maximal 685.156 Aktien. Insgesamt will ABB bis Januar 2027 eigene Anteile im Wert von zwei Milliarden US-Dollar vom Markt nehmen. Das Ziel: eine Kapitalherabsetzung.
Bereits im Februar 2025 schloss ABB ein ähnliches Programm im Wert von rund 1,3 Milliarden US-Dollar ab. Die aktuelle Tranche läuft seit Februar 2026.
Parallel dazu zeigt sich der Kurs in starker Verfassung. Am Montag notiert die ABB-Aktie bei 90,58 Euro – ein Plus von 2,35 Prozent im Tagesverlauf. Seit Jahresbeginn summiert sich der Zuwachs auf 43 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch bei 94,42 Euro vom 2. Juni 2026 ist nur gut vier Prozent entfernt.
Der Konzern profitiert von einer robusten Nachfrage in allen drei Geschäftsbereichen. Vor allem Rechenzentren und Netzinvestitionen treiben das Wachstum. Die Rückkäufe unterstreichen das Vertrauen des Managements in die eigene Geschäftsentwicklung.
Ob ABB die Marke von 95 Euro noch im Juni knackt, hängt stark vom weiteren Zinsumfeld und dem Ausblick für die Industriekonjunktur ab. Die begrenzte Kursdynamik der vergangenen Woche – nur plus 0,73 Prozent – deutet darauf hin, dass Anleger vorerst abwarten.
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