Bei der Aktie von AeroVironment herrscht erneut Alarmstimmung. Am 16. Januar notiert die Aktie noch bei über 400 Dollar, jetzt bei nur noch knapp über 200 Dollar.
Der Kurs ist stark abgestürzt. Solche Einbrüche kennt der Drohnenhersteller allerdings bereits. In den vergangenen zehn Jahren verlor die Aktie gleich mehrfach mehr als die Hälfte ihres Werts – und kam später wieder zurück.
AeroVironment Aktie Chart
AeroVironment: Der Grund für die Panik!
Der aktuelle Auslöser: Probleme rund um die Übernahme von BlueHalo. Der milliardenschwere Zukauf sollte das Geschäft mit Weltraum- und Verteidigungstechnologie ausbauen. Doch der Start verläuft holprig. Besonders schwer wiegt der Verlust eines wichtigen Regierungsauftrags. Dabei geht es um das sogenannte SCAR-Programm, das bislang ein zentraler Wachstumstreiber war.
Hinzu kommen weitere Sorgen. Das übernommene Geschäft wächst bisher schwächer als erwartet. Außerdem untersucht das Unternehmen mögliche Probleme bei Cybersecurity-Vorgaben in US-Verteidigungsverträgen. Im schlimmsten Fall könnten Behörden neue Aufträge verzögern oder bestehende Verträge überprüfen. Für Investoren ist das ein unangenehmes Risiko.
Es bleibt spannend
Trotzdem bleibt das große Bild interessant. Der Markt für Militärdrohnen boomt weltweit. Konflikte und steigende Verteidigungsbudgets treiben die Nachfrage. Genau hier besitzt AeroVironment eine starke Position. Systeme wie die bekannten Switchblade-Drohnen und neue Abwehrlösungen gegen feindliche Drohnen sorgen weiterhin für hohe Auftragseingänge.
Tatsächlich hat AeroVironment bereits Milliardenaufträge eingesammelt. Auch Europa erhöht massiv seine Verteidigungsausgaben. Dadurch entstehen zusätzliche Chancen für neue Verträge.
Für Anleger heißt das
Die große Frage für Anleger lautet nun: War der Kurseinbruch übertrieben? Die Probleme rund um BlueHalo könnten den Wachstumskurs bremsen. Gleichzeitig bleibt der Drohnenmarkt einer der dynamischsten Bereiche der Rüstungsindustrie. Wenn neue Aufträge und Projekte weiter wachsen, könnten Investoren früher oder später erneut zur Aktie zurückkehren.
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