3I Group treibt die Kapitalrückführung voran. Während eine kleine Tranche neuer Aktien den Handel erreicht, blicken Investoren auf das milliardenschwere Rückkaufprogramm. Das Unternehmen setzt damit ein Zeichen operativer Stärke in einem herausfordernden Marktumfeld.
Am Freitag wurden 2.088 neue Stammaktien an der Londoner Börse zugelassen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der stimmberechtigten Papiere auf exakt 1.021.851.960 Stück. Diese Maßnahme gilt als Routine innerhalb der Kapitalverwaltung.
Rückkäufe und Rekorddividende
Parallel dazu läuft ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 750 Millionen Pfund. Die im Mai gestartete Maßnahme sieht die Einziehung der erworbenen Anteile vor. Davon profitiert die Gewinnkonzentration der verbleibenden Aktionäre.
Der Vorstand schlägt ferner eine Schlussdividende von 48,0 Pence je Aktie vor. Damit klettert die Gesamtausschüttung für das Geschäftsjahr auf 84,5 Pence. Ein satter Aufschlag. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von fast 16 Prozent. Die Erhöhung wird durch robuste Cashflows aus dem Portfolio getragen.
Action als Wachstumsmotor
Die Basis für diese Ausschüttungen bildet die Wertentwicklung der Beteiligungen. Besonders der Discounter Action erwies sich als Renditebringer und lieferte einen Brutto-Anlageertrag von 25 Prozent. Die gesamte Private-Equity-Sparte generierte Erträge von über fünf Milliarden Pfund.
Zum Ende des Geschäftsjahres wies 3i eine Liquidität von 1.864 Millionen Pfund aus. Der Nettoinventarwert (NAV) je Aktie belief sich auf 3.030 Pence. Die Nettoverschuldung blieb mit 547 Millionen Pfund vergleichsweise moderat.
An der Börse reagierte der Kurs zuletzt stabil und schloss am Freitag bei 26,88 Euro. Seit Jahresbeginn steht jedoch ein Minus von rund 28 Prozent zu Buche. Mit einem RSI von 74,4 signalisiert der Titel kurzfristig eine überkaufte Lage.
Die Auszahlung der Dividende ist für Juli 2026 geplant. Voraussetzung ist die Zustimmung der Aktionäre auf der kommenden Hauptversammlung im Juni.
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