Bloom Energy dreht auf. Der Brennstoffzellen-Spezialist meldet für 2025 Rekordzahlen. Der Umsatz klettert auf 2,02 Milliarden Dollar. Das sind über 37 Prozent mehr als im Vorjahr. Haupttreiber ist der KI-Boom. Rechenzentren und Industrieanlagen sichern sich eigene Stromquellen.
Info: Bloom Energy entwickelt und produziert stationäre Brennstoffzellen. Diese Systeme erzeugen Strom direkt vor Ort und sind unabhängiger vom klassischen Stromnetz. Kunden sind vor allem Rechenzentren, Industrieunternehmen und Versorger.
Bloom Energy profitiert von einem gewaltigen Trend. KI-Server verschlingen ein Vielfaches an Energie im Vergleich zu früheren Systemen. Klassische Netze stoßen an Grenzen. Betreiber setzen deshalb auf dezentrale Lösungen. Bloom liefert genau das. Die neuen 800-Volt-Gleichstromsysteme sollen direkt auf die Bedürfnisse moderner Datenzentren zugeschnitten sein. Weniger Umwandlung, weniger Verluste, mehr Effizienz.
Bloom Energy Aktie Chart
Bloom Energy: Das ist das Motto!
Das Motto lautet: eigener Strom statt Abhängigkeit vom Netz. Vor allem Hyperscaler und energiehungrige Fabriken treiben die Nachfrage. Die Auftragsbücher füllen sich rasant. Der Produktbestand steigt binnen eines Jahres um 140 Prozent auf 6 Milliarden Dollar. Insgesamt türmt sich der Auftragsbestand auf rund 20 Milliarden Dollar. Das signalisiert starke Visibilität für die kommenden Jahre.
Auch operativ legt Bloom zu. Das bereinigte EBITDA erreicht 271,6 Mio. Dollar. Mit wachsender Größe verbessert sich die Profitabilität. Für 2026 peilt das Management 3,1 bis 3,3 Mrd. Dollar Umsatz an. Das liegt klar über den Erwartungen vieler Analysten.
Was sollten Anleger wissen?
Bloom Energy positioniert sich als Stromlieferant für die KI-Ära. Der Markt wächst rasant. Gleichzeitig bleibt das Geschäft kapitalintensiv und stark vom Investitionszyklus der Tech-Branche abhängig. Gelingt die Skalierung, winkt enormes Potenzial. Scheitert sie, drohen Rückschläge. Der KI-Strommarkt wird zum Härtetest.
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