29Metals liefert ein gemischtes Bild für das erste Quartal 2026. Während die Kupferproduktion bei Golden Grove die Erwartungen übertrifft, bremsen Verzögerungen bei einem Schlüsselprojekt die Dynamik. Anleger reagieren am Dienstag dennoch positiv auf die operativen Fortschritte.
Umsatzplus und Kupfer-Stärke
Der Bruttoumsatz kletterte im Berichtszeitraum auf 165 Millionen AUD. Vor allem höhere Verkäufe von Kupfer und Zink stützten das Ergebnis. Bei Golden Grove wurden 6,4 Kilotonnen Kupfer gefördert. Das lag über den ursprünglichen Prognosen.
Die Liquidität bleibt mit 238 Millionen AUD solide. Golden Grove erwirtschaftete nach Investitionen einen freien Cashflow von 10 Millionen AUD. Parallel dazu treibt das Management Effizienzmaßnahmen voran. Steigende Stückkosten sollen so abgefedert werden.
Strategische Anpassungen bei Schlüsselprojekten
Am Standort Xantho Extended verzögert sich der Neustart des Abbaus indes bis Ende 2026. Zusätzliche Arbeiten zur Risikominimierung sollen die künftige Produktion absichern. Die Prognose für Kupfer bleibt stabil, während die Ziele für Zink, Gold und Silber gesenkt wurden.
Bei Capricorn Copper ist das Wasserproblem gelöst. Die Pegelstände stellen kein Hindernis mehr für einen Neustart dar. Nun hängt die Wiederaufnahme der Produktion an der Genehmigung für ein langfristiges Rückstandslager.
Marktreaktion und technischer Ausblick
Die Aktie legte am Dienstag um knapp zehn Prozent auf 0,30 AUD zu. Mit einem Relative-Stärke-Index von 25,0 gilt das Papier technisch als überverkauft. Innerhalb einer Woche summierte sich das Kursplus damit auf gut 34 Prozent.
Bis zum Jahresende richtet sich der Fokus auf das Gossan-Valley-Projekt. Dort wird die erste Erzlieferung im vierten Quartal erwartet.
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