2026: Barrick Mining peilt Rekordjahr an!

Barrick Mining startet 2026 glänzend: Gold- und Kupferproduktion mit starken Margen, stabile Mengen und ein Portfolio auf Effizienz getrimmt.

Auf einen Blick:
  • Goldpreis-Prognose: 4.500 Dollar/Unze
  • AISC Gold: 1.760–1.950 Dollar/Unze
  • Geplante Goldproduktion: 2,9–3,25 Mio. Unzen
  • Kupferpreis: 5,50 Dollar/Pfund, AISC 3,45–3,75 Dollar
  • Fokus auf Lumwana-Mine für Kupfer

Die Bergbauwelt blickt gespannt auf 2026 – und vor allem auf Barrick Mining. Die kanadische Gold- und Kupfergesellschaft lässt die Sektkorken zwar noch nicht knallen, doch die eigenen Zahlen lesen sich wie eine Einladung zum Feiern. Barrick geht davon aus, dass der Goldpreis im kommenden Jahr bei rund 4.500 Dollar pro Unze liegen wird – und das bei durchschnittlichen Produktionskosten (AISC) von 1.760 bis 1.950 Dollar. Für ein Unternehmen, das in einer Rohstoffindustrie mit oft schmalen Margen unterwegs ist, ist das eine echte Traumrechnung.

AISC – kurz für „All‑in Sustaining Costs“ – ist die wichtigste Kennzahl im Goldbergbau und zeigt, was es wirklich kostet, eine Mine dauerhaft am Laufen zu halten. Also nicht nur Abbau und Verarbeitung, sondern auch Verwaltung, Instandhaltung, langfristige Investitionen und Exploration. Liegt der Goldpreis deutlich über diesen Kosten, klingeln die Unternehmenskassen umso lauter.

Barrick Gold Aktie Chart

Starker Gewinn je Unze – selbst bei konservativen Zahlen

Barricks interne Kalkulationen zeigen, dass pro geförderter Goldunze zwischen 2.550 und 2.740 Dollar an operativem Gewinn möglich sind. Das ist beachtlich – und sogar etwas konservativer angesetzt als der aktuelle Marktpreis von knapp 5.000 Dollar pro Unze, der auf dem Papier zu einem operativen Plus von über 3.000 Dollar je Unze führen würde.

Kurz gesagt: Wenn Barrick das fördert, was sie prognostizieren, kann das Unternehmen weiterhin sehr attraktive Margen erwirtschaften. Und das in einem Markt, der in den letzten Jahren vor allem durch geopolitische Risiken und Inflationssorgen geprägt war – Faktoren, die Gold als sicheren Hafen wieder in den Investorenfokus gerückt haben.

Gold: leicht rückläufig, aber stabil

Bei der geplanten Goldproduktion für 2026 rechnet Barrick mit 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen. Das ist zwar etwas weniger als die erwarteten 3,255 Millionen Unzen im Jahr 2025, aber der Rückgang ist erklärbar: Barrick trennt sich von den beiden Minen Hemlo und Tongon. Diese Verkäufe schwächen zwar das Volumen, sorgen aber gleichzeitig für ein schlankeres Portfolio mit Fokus auf profitablere Projekte.

Barrick betont, dass es Qualität statt Quantität im Blick hat – weniger Unzen, aber höhere Gewinne je Unze durch bessere Kosteneffizienz und operative Disziplin.

Kupfer ebenfalls auf Kurs – Lumwana im Mittelpunkt

Auch beim Kupfer rechnet Barrick für 2026 mit einem soliden Ergebnis. Der Rohstoff, der für Elektromobilität und erneuerbare Energien immer wichtiger wird, soll zu 5,50 Dollar pro Pfund abgesetzt werden – bei Produktionskosten zwischen 3,45 und 3,75 Dollar. Das bedeutet eine operative Marge von rund 1,75 bis 2,05 Dollar pro Pfund – nicht spektakulär, aber stabil und profitabel.

Barrick plant eine Kupferförderung von etwa 190.000 bis 220.000 Tonnen, ähnlich viel wie im Vorjahr. Der Großteil davon soll aus der Mine Lumwana in Sambia kommen, die als Herzstück der Kupferstrategie gilt. Hier erwartet der Vorstand zwischen 130.000 und 150.000 Tonnen, was zeigt, dass Barrick auch im Basismetallbereich nicht nur mitspielt – sondern mitgestaltet.

Fazit: 2026 könnte glänzen

Alles in allem lässt das Zahlenwerk für 2026 einen positiven Ausblick zu: Goldpreise deutlich über den Kosten, starke Margen, stabile Kupferproduktion und ein Portfolio, das auf Effizienz setzt.

Für Anleger und Beobachter bleibt Barrick ein spannender Wert – und 2026 könnte tatsächlich ein „goldiges Jahr“ werden.

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